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von Thorsten
Einige Vereinskameraden sind gerade aus den sonnigen Trainingswochen von Mallorca nach Hause gekommen … Kai-Uwe und ich haben den Harz gewählt. Die Wetteraussichten waren desaströs: Frost, Schnee, Regen – die ganze Woche. Aber: das Wetter war DEUTLICH (ein wenig übertrieben) besser als erwartet. Auch sonst gab es viele schöne Eindrücke. Für mich war es das erste Trainingslager und ich war auch das erste Mal mit dem Rennrad bergauf und bergab unterwegs.
Mir hat es viel Spaß gemacht. Vielen Dank an Kai-Uwe für die gesamte Organisation. Eine großes Dankeschön auch an Martin, der mir kurzfristig einen für die Berge geeigneten Ritzelsatz geborgt und montiert hat (ohne die passende Übersetzung wären die Touren schwerlich möglich gewesen).
Die Verpflegung in unserem Hotel war super („Haferquetsche“) und somit resultiert meine Gewichtszunahme leider nicht aus dem „mehr“ an Muskelmasse.
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von Sven
Zu einer guten RTF-Vorbereitung gehört auch ein Blick auf die Wetterprognosen. Jörg hielt sich an die Schlechtwetter-App und war in mehrlagiger langer Komplettmontur mit Überschuhen am Start. Kai-Uwe, Jörg, Thorsten und ich vertrauten hingegen der Schönwetter-App und traten in kurzer Rennradkleidung und lediglich anfänglich getragenen Armlingen an. Glücklicherweise sollte die Schönwetter-App Recht behalten.
9.00 Uhr ging es für uns fünf vom TSV Schwarme (2 angehende Ironmänner, 2 Radmarathonis und ein Übriger) ab Hannover los. Die ersten 40 km waren weitgehend flach und an der Spitze wurde bei über 40 km/h ordentlich gepusht. Ja, sobald Rennradsportler eine Startnummer bekommen, schalten sie auf Rennbetrieb, auch wenn es nur eine RTF ist. Mehrfach mussten wir entstehende Lücken zur Spitzengruppe zufahren. Bei Kilometer 25 wurde dann unser Lückenschließen von einer roten Ampel beendet und die anschließende Fahrt fast schon gemütlich.
Damit nicht zu viel Gemütlichkeit aufkommen konnte, war der Mittelteil mit drei kurzen, aber knackigen Anstiegen gespickt. Die 80 Höhenmeter von Bad Rehburg waren noch recht easy. Der bis zu 9% steile Anstieg in Bergkirchen mit seinen zwei Serpentinen tat schon mehr weh. Dafür wurde man oben mit einem tollen Ausblick auf das Steinhuder Meer belohnt. Der dritte Anstieg war ein alter Bekannter: der Anstieg nach Düdinghausen aus dem Bokeloh-Triathlon.
Nach dieser getanen Arbeit wurde es nicht ruhiger. Ralf fühlte sich wieder mal nicht ausgelastet und fuhr die verbleibenden 35 km ohne Ablösung an der Spitze der Gruppe. Und wir anderen hatten zu tun, im Windschatten dranzubleiben. Ausgelaugt (<= alle außer Ralf) haben wir nach 119 km und etwa 3 ½ h Nettofahrzeit das Ziel in Hannover erreicht.
Da Ralf immer noch nicht genug hatte (oder der Ironman-Trainingsplan es so vorschrieb), schnappte er sich Thorsten und Laufschuhe für eine anschließende Laufeinheit. Diese Ironmänner ...

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von Martin
Warm-Up Marathon Hellental

Nach fast neunmonatiger Wettkampf-Pause startete ich am ersten Sonntag im April beim Warm-Up MTB Marathon in Hellental. Der Veranstalter hatte eine 32km-Strecke präpariert, die für MTBiker keine Wünsche offen lies. Gleich zu Beginn ein steiler Anstieg, direkt an der Startlinie startend, dann im Wechsel schnelle Trails, Schotterwege und wieder steile Anstiege. Zeitgleich erfolgte der Start für das Rennen über eine oder zwei Runden. Ich entschied mich für zwei Runden, sprich 64km und 1600Hm. Den Start ging ich bewusst vorsichtig an, da ich nicht sofort in den roten Bereich fahren wollte nach der langen Pause. Dadurch verlor ich natürlich den Anschluss an viele schnelle Fahrer, weshalb ich die zweite Runde fast komplett allein unterwegs war. Mir fehlte ein bisschen die Orientierung durch andere Fahrer und natürlich Rennhärte, an vielen Stellen fuhr ich deshalb sehr defensiv. Im Gesamtklassement sprang deshalb auch nur Platz 28/51 heraus. Spaß hat dieses Rennen trotzdem gemacht. Die Strecke ist die Anreise von ca. 150km allemal wert und mein neues Bike endlich im Rennmodus zu bewegen, war wirklich cool. In dieser Saison starte ich für das Stöckli Racing Team, es werden deutliche längere und höhenmeterlastigere Rennen folgen.
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von Jörg
Mein erster Aufenthalt auf dieser Insel, klingt komisch, ist aber so!
Vom 10.-19. April war also dieses Jahr ein Trainingslager mit Martin auf Malle angesagt.
Wir haben Blöcke von 3/2/2 Tagen gemacht, dazwischen je einen (für mich zwingend erforderlichen) Ruhetag.
Insgesamt sind wir gut rum gekommen und ich habe einen schönen Eindruck dieser Insel bekommen. Abwechslungsreich an der Küstenstraße entlang, über Berge, durch Schluchten, über kleine Pässe aber auch mal übers flache Land (wobei diese Ausfahrt mit 142 km Länge doch auch irgendwie 1400 Hm eingesammelt hat).
Mal ging es besser, mal gefühlt schlechter – in Summe der 9 Tage aber auf jeden Fall anstrengend – Trainingslager eben.
Unsere Touren führten uns vom Ausgangspunkt Paguera durch folgende Orte, Pässe und Berge:
Port d‘ Andratx, Anratx, Es Capella, Galilea, Calvià, Banyalbufar, Esporles, Establiments, Sóller, Deià, Valldemossa, Bunyola, Orient, Alaró, Algaida, Randa, Santa Maria.
Coll de Galilea, Penyal des Grau, Coll de Sa Gremola, Coll des Pi, Coll Claret, Coll den Ca Costa, Coll d’en Bleda , Coll de Soller, Coll de Honor, Puig de Randa.
Wie ich das hier alles so aufzähle wird mir vor lauter “Coll” ganz schwindelig, aber irgendwoher müssen die ganzen Höhenmeter ja auch kommen.
In Summe sind wir 31 Stunden im Sattel gesessen (Martin weniger, der war den ein oder anderen Berg sehr viel schneller oben), haben ca. 730 km abgespult und sind dabei 10.800 Hm gefahren.
Als kleine Abwechslung am Rande haben wir uns auf einen Kaffee mit Anton getroffen.
Am Abschlußtag trafen wir uns auch noch mit der „Sigrid-Gruppe“. Sigrid, Heribert, Imke, Wilko und Carsten sind von Alcudia nach Santa Maria zum „Kuchenhaus“ gefahren. Dort haben wir gemeinsam den vorzüglichen, selbstgebackenen Kuchen genossen und Radlerlatein ausgetauscht.
Ein schöner Urlaub bei schönem Wetter, in schöner Umgebung, mit schönen Radtouren geht zu Ende.
Das riecht nach Wiederholung in 2018!
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von Sven
Als Start in die diesjährige RTF-Saison nutzen am 09.04.2017 Ralf, Kai-Uwe, Thomas und ich die von der Harburger RG organisierte Elbe Classic RTF. Für die angehenden Ironmänner und Radmarathonis Ralf, Kai-Uwe und Thomas sollte es eine Trainingsfahrt über 115 km werden, ich durfte mitrollen (was ein ziemlich anstrengendes mitrollen werden sollte).
In mehreren Wellen ging es dann ab 9.00 Uhr los. Unsere Gruppe hielt genau bis km 5 zusammen. Dann gab es den ersten (und giftigsten) Anstieg der Tour. Bei bis zu 10% Steigung galt es, knapp 100 Höhenmeter zu bewältigen. In der Befürchtung, dass es so weitergehen könnte, entschied sich Thomas auf die etwas kürzere 90-km-Strecke um. Es sollte sich später herausstellen, dass dieser Umstieg bezüglich der Höhenmeter keine nennenswerte Ersparnis war.
Ralf, Kai-Uwe und ich fuhren weiter auf der welligen 115-km-Strecke und konnten so 650 Höhenmeter einsammeln. Ralf hatte sichtbar die besten Kraftreserven und ließ sich die Führungsarbeit nur selten abnehmen. Als dann unsere Gruppe 20 km vor dem Ziel von einem Hamburger Triathleten mit weiblichem Begleitschutz überholt wurde, packte Ralf zusätzlicher Ehrgeiz. Der Hamburger Triathlet wollte aber auch nicht zurückstecken, und so konnten sich beide die verbleibenden Kilometer bis zum Ziel austoben (und sich anschließend das Meckern des abgehängten weiblichen Begleitschutzes anhören). Auch Kai-Uwe spielte auf den letzten flachen Kilometern noch einmal kräftig Zugmaschine, um einen 30er Gesamtschnitt zu halten.
Insgesamt war es eine schöne, gut ausgeschilderte und abwechslungsreiche RTF mit ein paar Höhenmetern. Nur die namensgebende Elbe haben wir leider nicht gesehen.

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| Wann? | sonntags, ab 2. Oktober 2016 um 10:00 Uhr |
| Wo? | Treffpunkt an der Turnhalle in Schwarme |
| Wer? | alle Rennradbegeisterten und die, die es werden wollen |
| Was brauche ich? | ein funktionstüchtiges Rennrad oder Fitnessbike, Fahrradhelm, Trinkflasche und Ersatzschläuche |
Es wird so gefahren, dass alle mitkommen. Geplant ist eine Radausfahrt von ca. 2 Std.
Ansprechpersonen: Sven Jähnichen und Kai-Uwe Stüve oder über
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von Sigrid
Walter hat uns wieder „vereint", neuer Fototermin am vergangenen Sonntag. Diesmal wurde die 2. Disziplin eingefangen, Fotos rund um das Rennrad bzw. diejenigen, die es bewegen. Aufgenommen auf dem Schwarmer Sportplatz, am und im Dom von Bücken und am kleinen Anstieg in Calle. Tolle Ergebnisse, alles mit Walters Augen gesehen und bearbeitet. Hier ein erster Eindruck. Übrigens wird es noch einen Termin geben, denn Triathlon besteht schließlich aus drei Disziplinen.
Eine kleine Kostprobe:
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von Jörg
Am Samstag 10.09.2016 mit einer humanen Startzeit von 10:00 Uhr ging es auf die große Runde der RTF in Bramsche.
Schnell bildete sich eine Gruppe, die mit wechselnder Führungsarbeit ein relativ hohes Tempo fuhr.
Martin fragte in die Runde, ob wir Verpflegungspunkt 1 erst mal ausfallen lassen und weiter fahren.
Ein paar Leute aus der Runde machten mit, so konnten wir das Tempo weiterhin auf der flachen Strecke hoch halten.
Bei der zweiten Verpflegung nach 63 km und nach einer ersten Welle hatten wir immer noch einen Schnitt von über 35 km/h.
Doch leider kamen jetzt ein paar Höhenmeter, nichts steiles, aber es reichte, dass ich aus der Gruppe fiel.
Martin hatte Erbarmen und nahm Tempo raus.
Die nächsten Kilometer fuhren wir zu zweit. Aber auch ein paar andere Radler konten das Tempo der Gruppe nicht halten, Diese sammelten wir auf. Nach Verpflegungspunkt 3 bildeten wir eine Vierergruppe und strampelten bei herrlichem Sonnenschein und heute nur leichtem Wind zurück nach Bramsche.
Bei einer kleinen Erfrischung studierten wir den Tacho: 107,6 km in 03:07:30 h, das ist immerhin noch ein Schnitt von 34 km/h –
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von Ralf
Letzte Woche hatte ich mich kurzfristig entschlossen mit Kai-Uwe und Jörg in Bremerhaven die „Tour de Watt" über 155km mitzumachen. Für Kai-Uwe war das die Vorbereitungstour für die große Weserrunde über 300km. Da die „Tour de Watt" so viel Spaß gemacht hat, hatte ich mich am gleichen Tag noch für die Große Weserrunde angemeldet (letzter Nachmeldetag).
Am Freitag um 15.30Uhr haben Kai-Uwe und ich uns auf dem Weg nach Rinteln gemacht, da wir das Rundum-Sorglos-Paket gebucht hatten und noch zur Pastaparty wollten. Da trafen wir Thomas (Thomas1) mit seinem Kumpel Thomas (Thomas2). Thomas1 hatten wir bei der „Tour de Watt" kennengelernt. Auf der Pastaparty sind wir über einige wichtige Details aufgeklärt worden z.B. dass die Tour schlecht ausgeschildert ist und das es ohne Navigation sehr schwer ist sich zu Recht zu finden.
Ein wichtiger Hinweis war, dass ab 255km die meisten Höhenmeter auf eine Strecke von 30km zu bewältigen waren.
Samstag 4.15 Uhr der Wecker klingelt. Sachen gepackt, Rennräder aus dem Auto geholt und ab auf dem Rennrad mit Beleuchtung zum Startziel Punkt zur Registrierung. Schnell noch ein Brötchen und ein kleines Getränk und hin zum Start. Mit ca. 60 Rädern alle mit Beleuchtung standen wir bereit zur Abfahrt. Um 5.30 Uhr ging es los. Übermotiviert wurde gleich ein Tempo von ca. 34km/h vorgelegt, welches man von 80km Touren kennt und das bei Dunkelheit mit blinkenden und beleuchteten Rädern im Pulk, was ein ganz neue Erfahrung war.
Nach gut 50km hatten wir die erste Verpflegung erreicht. Uns war klar, dass es in dem Tempo nicht weiter gehen sollte, da der Tag noch lang war und die Höhenmeter ab Kilometer 255 geduldig auf uns warten. Bei einen schönen zweiten Frühstück hatten wir uns mit Thomas1 und Thomas2 abgesprochen, dass wir zu viert die Tour fortsetzen wollten. Zudem waren die beiden mit einer super Navigation ausgerüstet, was uns die Sache erheblich erleichterte.
Bei den nächsten beiden Verpflegungen sind wir nur kurz angehalten um Trinkflaschen aufzufüllen und uns kurz an die Fließe zu stellen. Um ca. 12.00Uhr, nach 161km hatten wir Hannoversch-Münden erreicht. Hier gab es vollwertiges Nudelgericht und reichhaltig an Getränken. Nach ca. ½ Stunde sind wir auf der anderen Seite der Weser wieder Richtung Rinteln gefahren.
Als wir bei ca. 220km waren und ich innerlich gegrübelt hatte „wie Toll doch alles klappt", passierte es... plötzlicher Druckverlust auf dem Hinterrad. Ich bin sofort angehalten, um auf keinen Fall den Mantel zu beschädigen. Dank der Hilfe von Kai-Uwe und einer Druckpatrone von Thomas1 war der Reifenschaden in 5 Minuten erledigt und wir konnten weiterfahren.
Bei 250km war die letzte Verpflegungsstation. Nochmal gestärkt mit einer schönen Gulaschsuppe und selbst gemixte Gel-Cocktails in den Trinkflaschen ging es auf die letzte Etappe. Jetzt waren die berüchtigten Rampen angesagt, wo der Großteil der Höhenmeter sich auf 30km verteilten. Wir sind zusammen mit einer Bielefelder Truppe losgefahren. An den steilen Anstiegen ging das Feld dann doch ganz schön auseinander. Die Schnelleren haben oben gewartet bis das Feld wieder vereint war. Allerdings mußte ich feststellen, dass mein Hinterradreifen einen schleichenden Plattfuß hatte. Da es aber nur ein leichter Luftverlust war und es nur noch ca. 30km waren, entschloss ich mich noch einmal Nachzupumpen. Im Nachhinein muss ich sagen, es wäre besser gewesen den Schlauch erneut zu wechseln, da ich 5-6 mal nachpumpen musste.
Als wir die Anstiege hinter uns hatten und noch ca. 25km vor uns, haben wir nochmal alles rausgehauen, was richtig Spaß gemacht hat. Mit ca. 32-35 km/h im Schnitt haben wir mit der Bielefelder Truppe den Rest bewältigt und waren im hellen um 19:40 Uhr am Startziel Punkt.
Nach 316km 2624 Höhenmeter in 11:15:04 Std. reiner Fahrtzeit, was ein Durchschnitt von 28,1km/h ausmacht und eine Gesamtzeit inkl. Pausen von 14:10 Std. haben wir hochzufrieden den Gang zum Abendessen angetreten. Es war eine tolle Veranstaltung, ein super Wetter und eine tolle Gruppe mit der wir gefahren sind.
Ohne Thomas1 und Thomas2 wären wir wahrscheinlich in Kassel gelandet...
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... oder mal eine RTF fast gaaanz flach!.
von Jörg
aufmerksam gemacht durch die Rundmail von Kai-Uwe, habe ich mich entschlossen, mit zur Tour de Watt nach Bremerhaven zu fahren.
Samstag meldete sich dann noch Ralf als weiterer Mitfahrer und so starteten wir Sonntag früh zu dritt in Richtung Norden.
Kai-Uwe und Ralf hatten sich die lange Strecke vorgenommen. Ich selbst war noch etwas unsicher... bist ja zur Zeit nicht so gut trainiert... wenn es wieder so heiß wird... abkürzen geht immer!
Wir waren zeitig am Gelände der LTS Bremerhaven und konnten unsere Startnummern 2,4 und 5 anpinnen. In aller Ruhe die Räder hergerichtet und sonst noch erledigt was vor einer längeren Radtour so zu erledigen ist.
Pünktlich um 9:00 Uhr war Start in mehreren ca 30 Mann starken Feldern.
Die ersten 3-4 km wurden wir schon stutzig, war doch keiner unserer Startgruppe bei uns. Irgendwann sortierte sich aber das Feld und bis zum ersten Verpflegungspunkt ging es sehr unruhig mit vielen Tempowechseln voran. Als wir dachten, jetzt kommen aber die gewaltigen Höhenmeter auf uns zu, bog der Tross kurz vor dem Deich ab und folgte der Küstenstraße direkt dahinter.
Nach der ersten Rast ging es in einer zwar immer noch großen Gruppe weiter, die sich aber sehr bald halbierte. Die 75 km-ler radelten wieder Richtung Bremerhaven.
Uns zog es weiter am Meer lang nach Cuxhaven. Bei Lüdingworth stärkten wir uns zum zweiten Mal. Als es wieder los ging wurde laut gerufen „150 km RECHTS" und fast alle bogen links ab! Da ich mich noch ganz gut fühlte, wagte ich mich zusammen mit Kai-Uwe und Ralf nun doch auf die lange Strecke. Zwei weitere Kollegen folgten uns. Noch konnten wir nicht glauben, dass nur fünf Leute auf die lange Strecke gingen. Zum Glück schlossen noch zwei RSC Gold Bremen Radler auf. Die Achtergruppe komplett machte dann ein 70jähriger, den wir einholten und der sich im Windschatten tapfer in der Gruppe hielt.
Nach einer ca 30 km Schleife, die uns in die Nähe von Otterndorf führte, waren wir wieder am Verpflegungspunkt zurück und konnten nach kurzer Rast nun auch links abbiegen. Jetzt waren es ja „nur" noch 70 km bis ins Ziel. Noch einmal Führungsarbeit bei Gegenwind, danach habe ich mich im Feld versteckt. Eine kurze Aufregung gab es, als sich ein kleiner Ast in meinen Speichen verfing und ich anhalten musste. Zum Glück hat Kai-Uwe gewartet und mich mit Tempo 40 wieder an die Gruppe herangefahren. Danach war er aber auch ganz schön platt!
Die letzten 35 km haben Ralf und ein junger Fahrer aus Bremen die ganze Führungsarbeit übernommen und das kleine Feld mit Tempo 33-35 (auch gegen den Wind) nach Hause gebracht.
Gerade rechtzeitig! Die ersten Blitze erhellten schon den Himmel und als wir die Startnummer abgaben, öffneten sich die Schleusen und ein heftiger Wolkenbruch prasselte hernieder. Den konnten wir aber unter der heißen Dusche einfach ignorieren.
Den Abschluß machten wir in netter 8er-Runde bei Bier bzw. Kaffee und Kuchen und freuten uns über den schönen Rad-Sonntag bei 20-27 Grad und überraschenderweise nur mäßigem Wind. Für eine Flachetappe war das eine schöne Runde. Leider wird es wohl die Tour de Watt im nächsten Jahr nicht mehr geben, somit Glück gehabt die Abschluss-Tour mitgefahren zu sein.
- Oberharzer Adlerrunde RTF am 16.07.2016
- Salzkammergut Trophy B-Strecke am 09.07.2016
- 18. Allersheimer MTB Marathon – 100km
- 11. Schaeferwerk MTB Marathon Dassel
- 8h MTB Rennen Aabenraa
- RTF „Sole und Erz“ am 08.05.2016
- Kurzbericht „RTF Elbe Classic 2016“
- O-CTF der RG Uni Hamburg
- 1. Samtgemeinde-Mühlen-Rennradtour am 11.10.2015
- In der „Fischteichhölle“ mit dem MTB









