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Bericht von der Jahreshauptversammlung des TSV Schwarme

Die Jahreshauptversammlung des TSV Schwarme fand dieses Jahr Corona bedingt beim Unterstand auf dem Sportplatz unter freien Himmel statt.

Der Vorstand hatte sich entschlossen, die Ehrungen für die Jubilare bei der nächsten Jahreshauptversammlung im Februar 2022 nachzuholen. Die hoffentlich wieder ohne Auflagen stattfinden kann.

Der 1. Vorsitzender Oliver Hüneke konnte in seinem Jahresrückblick auf ein Jahr mit sehr wenigen sportlichen Höhepunkten und Möglichkeiten zurückblicken. Durch Corona wurde der Sportbetrieb immer wieder behindert bzw. abgebrochen. Selbst die meisten Vorstandssitzungen konnten nur Online durchgeführt werden.

Trotz allem hat es die 1.Fußball Herren geschafft in die 1.Kreisklasse aufzusteigen, da man beim Abbruch der Saison auf dem 1 Tabellenplatz stand und sich der NFV entschied, dass es Aufsteiger aber keine Absteiger gibt.

Im Nachwuchsbereich ist die Resonanz beim Kinderturnen wie auch bei der G- und F-Fußballjugend sehr gut.

In den Sommerferien im letzten und auch diesem Jahr wurde wieder eine einwöchige Ferienbetreuung durch den TSV Schwarme angeboten. Hierbei haben sich alle Sparten vorgestellt.

Trotz der Sportlichen Einschränkungen ist die Mitgliederzahl, mit 703 Mitgliedern, stabil geblieben.

Die letzte Rate für den Turnhallenkredit ist im letzten Jahr bezahlt worden. Für den Sportplatz sind Mähroboter angeschafft worden.

Wiedergewählt wurden der 2.Vorsitzende Frank Osterloh und der Sozialwart Rainer Asendorf. Für die nicht mehr zur Verfügung stehende Kassenwartin Franziska Akinci wurde kein Nachfolger gefunden. Bis zur nächsten Jahreshauptversammlung übernimmt der 3.Vorsitzende Mirco Krey die Führung der Vereinskasse kommissarisch.
Die Spartenleiter wurden wie folgt von der Versammlung bestätigt:

Fußball:
Spartenleitung: Lukas Hüneke
Stellv. Spartenleitung: Adrian Frese
Jugendleiter: Björn Fischer
Stellv. Jugendleiter: Hartmut
Schiedsrichterwart: nicht besetzt

Handball:
Spartenleitung: Dörthe Schröder
Stellv. Spartenleitung: Merle Orlamünde
Schiedsrichterwart: Rainer Asendorf

Turnen:
Spartenleitung: Kerstin zum Hingst
Stellv. Spartenleitung: Ina Licht

Ausdauersparte:
Spartenleitung: Kerstin Klasen
Stellv. Spartenleitung: Erik Plenge
Sportlicher Leiter: Martin Ott

Tischtennis:
Spartenleitung: Ralf Poyda
Stellv. Spartenleitung: Martin Stechow

Auch der Ehrenrat wurde in seinem Amt bestätigt und besteht aus: Irmgard Wilkens, Heiner Trautmann und Monika Menke. Die Vertreter sind Hermann Hustedt und Friedo Ehlert.

Den Schlusspunkte bildete eine gemeinsame Qigong-Übung, die der zweite Vorsitzende Frank Osterloh mit allen Teilnehmern durchführte.

2021 08 13 JHV Abschluss

 

Diese 4 Damen betreuten in den Sportferien die Kids. Von links: Claudine Laake, Louisa Gohde, Beate Torst und Britta Sandner.

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Sportferien… was ist das?
Ein Angebot des TSV Schwarme in Kooperation mit der Samtgemeinde, um die Grundschüler in einen geschützten Rahmen (immer in der ersten vollen Sommerferienwoche) den Sport näher zu bringen und an jeden Tag eine andere Sparte des Vereins vorzustellen. Anmelden können sich alle Grundschüler der GS Martfeld und Schwarme über die Ferienbetreuung der Samtgemeinde Bruchhausen Vilsen. Die Zeiten sind wie die Schulzeiten, so können Eltern eine Woche länger arbeiten und die Kids bewegen sich beim Sport. Es gibt ein Mittagessen in der GS Schwarme nach dem Sport. Danach werden die Kids nach Vereinbarung abgeholt.

 


Bericht von den Sportferien 2021 der Grundschulkinder Schwarme und Martfeld


Zum 4.mal bot der TSV Schwarme vom 26. Juli bis 30. Juli 2021 eine Sportferienwoche an. Zwei Übungsleiterinnen vom TSV Schwarme, das waren in diesem Jahr Claudine Laake und Louisa Gohde und seitens der Samtgemeinde standen Britta Sandner und Beate Torst den Kids zur Seite. Wir stellten an jeden Wochentag eine Sportsparte des TSV vor und probierten sie aus. Teamgeist, sportliche Fairness und Geselligkeit waren angesagt. Der Spaß stand dabei immer im Vordergrund. So wurden alle Sparten mit den Kids ausprobiert.


Montag ging es mit einer Vorstellungsrunde los. Um die Anspannung etwas zu lösen, wurden Kennlernspiele mit dem Ball gespielt. Die Ausdauersportsparte stellte sich vor. Mit Anton Bartling fand ein Parcours mit Krafttraining statt. Im Anschluss wurde mit Rollbrettern das Schwimmen nachgeahmt. Das Radfahren mit Helm wurde mit Kästen und den Füßen rauf und runter nachgespielt. Zu guter Letzt wurde im Kreis gelaufen und so war der Triathlonsport komplett.
Dienstag ging es nach draußen und dort wurden Luftballon Spiele gespielt. Auch wurden Wasserspiele gespielt, die großen Anklang bei den Kids fanden. Die Sparte Tischtennis stellte Ralf Poyda vor, erst wurden Tischttennisübungen gemacht, später dann Tischtennis gespielt.
Mittwoch wurde in der Halle ein großer Parcours aufgebaut, der nach Zeit zu bewältigen war. Die Volleyball Damen Franziska Christians und Xenia Blaschke zeigen nach Aufwärmübungen den Kids das „Baggern“ und Werfen mit dem Ball. Danach gab es ein Volleyballspiel.
Donnerstag wurden z.B. Spiele wie „schnick, schnack, schnuck“ gespielt, wer gewonnen hatte durfte einen Ring weiter. Handball zeigten Claudine und Louisa den Kids, mit Wurfübungen auf das Tor. Danach spielten sie ein Handballspiel.
Freitag verbrachten die Kids den ganzen Tag auf dem Fußballplatz. Erst war Stocktanz mit Musik angesagt, Dann kamen Spiele mit Musik, wie z.B. wer sich noch bewegt, wenn die Musik aufhört, ist raus. Es gab auch Spiele wie „Ticken“. Jochen Schäfer und Nick Wolters stellten Fußball vor. Alle liefen erstmal eine Runde um den Platz. Es wurden Übungen mit dem Ball gemacht und im Anschluss ein Spiel.


Herzlichen Dank an Claudine, Louisa und alle Übungsleiter,  die den Kids mit Ihrem Einsatz und Spaß am Sport viel Abwechslung brachten.

Bis zum nächsten Jahr… :)

 

Training in Harz
geschrieben von Thorin Mentrup 29.11.2020 / Foto aus "Training im Harz"


Im Jahr 2013 begann der Martfelder Thorsten Glatthor mit dem Marathon-Training – und ist mittlerweile ein Ultraläufer. Das Mont-Blanc-Massiv hat er bereits halb umrundet, und der 45-Jährige hat weitere Pläne.

 

Mitten im Mont-Blanc-Massiv: Der C-C-C im vergangenen Jahr war bislang Thorsten Glatthors größter Wettkampf.
Mitten im Mont-Blanc-Massiv: Der C-C-C im vergangenen Jahr war bislang Thorsten Glatthors größter Wettkampf. (FR)

Da ist Thorsten Glatthor also. Am Mont-Blanc. Ein Martfelder aus dem flachen Landkreis Diepholz und der höchste Berg der Alpen – ein ungleiches Paar. Immerhin: Im Spätsommer 2019 will der heute 45-Jährige den mehr als 4800 Meter hohen Koloss nicht überqueren, sondern in einem Halbkreis um ihn herumlaufen. 99,2 Kilometer und 6156 Höhenmeter von Courmayeur in Italien über Champex in der Schweiz nach Chamonix in Frankreich.

„Nein“, sagt er und grinst. „Geplant war das nicht. Man kann sich nicht vorstellen, 100 Kilometer in den Bergen mit 6000 Höhenmetern um den Mont Blanc herum in 20 Stunden zu laufen. Ich bin nicht eines Morgens aufgewacht und habe gesagt: So, jetzt will ich das machen.“ Was jedem Hobbyläufer utopisch erscheint, ist es auch für Glatthor lange Zeit gewesen. Rückblickend ist seine Teilnahme am sogenannten C-C-C (in Anlehnung an die drei Orte) die logische Folge seiner sportlichen Entwicklung.

Die nimmt erst im Jahr 2013 Fahrt auf. Glatthor, sportbegeistert und sportlich, aber nicht in einem Verein organisiert oder professionell trainiert, will beim Berlin-Marathon mitlaufen. Im Vorjahr hat er sich angemeldet. „Ein Ziel gesetzt“, wie er sagt. Das brauche er: Herausforderungen, Projekte, Verbindlichkeit. Das klappt. Er bleibt dran und bewältigt in 3:22:53 Stunden seinen ersten Marathon. Herausforderung gemeistert.

Das wäre bereits ein guter Abschluss für Glatthors Laufbahn. Doch er hört nicht auf. „Das Laufen hat Spaß gemacht und ist für mich zur Routine geworden“, lässt ihn die Leidenschaft nicht mehr los. Dem ersten Ausrufezeichen folgen weitere: der Marathon in Hannover etwa, den er im Jahr 2016 in unter drei Stunden absolviert (2:59:23). Und ein Jahr später der Ironman in Hamburg. Beim TSV Schwarme formt Erik Plenge ihn zu einem passablen Schwimmer, dann kauft sich Glatthor ein Rennrad – aus dem Läufer wird ein Triathlet. All das geht Schlag auf Schlag. Die Entscheidung, sich mit einigen Teamkollegen für den Ironman anzumelden, bezeichnet der Martfelder als Meilenstein. Das Trainingspensum wächst, vor allem aber steht zum ersten Mal ein Projekt vollkommen im Fokus. „Ich musste absolute Prioritäten setzen. Dann musst du abwägen: Fährst du zum Fußball ins Weserstadion oder trainierst für den Ironman?“, nennt er ein Beispiel. Die Vorbereitung bringt eine klare Struktur in seinen Alltag. „All das hilft dir zu verstehen: Was ist wichtig und was nicht?“ Glatthor lernt viel über Selbstreflexion und Konzentration auf ein Ziel, spürt aber auch: Der Sport ist ein wichtiger Teil seines Lebens.

Der Ironman, den er in 11:32 Stunden bewältigt, ist auf lange Sicht jedoch nicht das Richtige für Glatthor. Die Trainingsumfänge aber bleiben hängen. Sechs Tage pro Woche macht er Sport, montags gönnt er sich eine Pause. Auf dieser Fitnessbasis sucht er sich neue Wettkämpfe. Dass er dabei auf die Berge stößt, ist vielleicht nicht geplant, liegt aber auch nicht allzu fern. Mit seiner Lebensgefährtin Petra und seiner Tochter Leni fährt er oft in den Campingurlaub. Frühmorgens aufstehen, mit der Stirnlampe auf die Berge und den Sonnenaufgang erleben: „Das ist eine absolute Erfüllung für mich. Ich mag die Berge, ich mag die Natur und deswegen mag ich es auch, dort zu laufen.“, verleiht Glatthor seiner Begeisterung Ausdruck.

Da kommt die Brocken-Challenge, ein 80-Kilometer-Lauf von Göttingen auf den Harz, gerade recht. „Am Anfang wusste ich nicht so recht: Ist das etwas völlig Verrücktes oder etwas ganz Spannendes?“, fasst er seine ersten Gedanken zusammen. Nach und nach wächst der Wille, sich dieser Herausforderung stellen zu wollen. Es ist Glatthors Einstieg in die Ultraläufe, die nächste Entwicklungsstufe.

Mit Trainer Martin Ott bereitet sich der 45-Jährige vor. Er bekommt einen individuellen Plan, trainiert bis zu zwölf Stunden pro Woche. „Für mich ist so ein Plan eine wichtige Sache, weil er eine Verbindlichkeit schafft. Dadurch ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass du ihn einhältst“, sagt er. So hält er Motivation und Spaß hoch. Diese beiden Punkte sind für ihn entscheidend. Der Wettkampf sei eine Facette des Ganzen – aber längst nicht alles.

Das gilt besonders für die Ultraläufe. Die Brocken-Challenge, die Glatthor vor zwei Jahren in 9:03 und in diesem Jahr in 8:18 Stunden zurücklegt, ist ein Vorgeschmack auf den C-C-C. Ein Ultralauf sei sehr persönlich: „Mir tut das gut. Ich kriege den Kopf frei, kann gut nachdenken. Das ist fast schon meditativ“, nennt der Martfelder die Vorteile. Intensiv sei aber auch der Kampf während des Laufs. „Da gibt es immer wieder Phasen, in denen es schwierig ist, in denen etwas weh tut, in denen du auch mental nicht ganz so fit bist. Da musst du dich rauskämpfen. Diese Talfahrt und mit ihr umzugehen, ist das Besondere am Ausdauersport.“

Entscheidend sei eine positive Einstellung. „Es hilft nichts, sich zu ärgern. Die Frage ist: Was kannst du machen?“ Handeln und nicht hadern – dieses lösungsorientierte Denken wendet Glatthor auch beruflich an: Beim Landvolk Niedersachsen in Syke ist er als Unternehmensberater tätig. Die Frage, was man dazu beitragen kann, damit etwas besser wird, steht dabei im Mittelpunkt. „Lösungsorientiertes Denken übst du im Grunde auch im Sport in jeder Trainingseinheit“, findet er. Für Ultraläufer ist diese Charaktereigenschaft besonders wichtig. Denn: „Es gibt keine Ausreden. Du bist für dich allein.“

In den Bergen wirkt alles noch ein bisschen extremer. Die Aussicht und die Natur mögen für einige Strapazen entschädigen, aber auf 20 Stunden ohne ein Tief wagt Glatthor nicht einmal zu hoffen, als er im vergangenen Jahr in Italien startet. „Dass das überhaupt geklappt hat, ist eine ganz verrückte Geschichte“, verrät er. Denn als er zum ersten Mal vom Ultra-Trail du Mont-Blanc hört, denkt er nur: „Unvorstellbar, was die da machen.“ Unvorstellbar, „aber irgendwie auch chic“. Das Feuer des Athleten ist geweckt. Er sammelt Informationen. Für die Teilnahme braucht er acht Punkte. Drei hat er zufällig bei einem Bergmarathon in Botzen gesammelt. Fünf fehlen noch – oder besser: ein 100-Kilometer-Lauf. Bis Weihnachten muss er das schaffen. Allerdings hat der Herbst bereits Einzug gehalten ins Jahr 2018, die Läufe sind rar. Einen aber gibt es noch. Im Wiener Wald. „Also habe ich mich spontan in den ICE gesetzt und bin 100 Kilometer durch den Wald gelaufen“, erzählt Glatthor: Vieles, was seine Laufbahn geprägt hat, ist spontan geschehen, aber stets auch aus voller Überzeugung. Er meldet sich für den C-C-C an, landet im Lostopf und hat Glück. Er ist dabei.

Keine sieben Jahre, nachdem er sich auf den Berlin-Marathon vorbereitet hat, steht Glatthor nun in Courmayeur. Geplant war das am Anfang nicht. Eine großartige Erfahrung wird es trotzdem. „Mein größter Wettkampf“, bekräftigt er. Höhen und Tiefen hält der Mont-Blanc-Lauf für ihn bereit. Nach der Hälfte der Strecke rebelliert sein Magen. „Es war ein tiefes Tal, in dem ich da war. Und ich musste hart kämpfen, um da wieder rauszukommen – insbesondere weil es vergleichsweise früh war. Bei der Hälfte sollte es dir noch nicht so gehen“, sagt Glatthor.

Er quält sich, und er wird belohnt. In Chamonix wartet seine Petra. „Das war sehr emotional, ein Highlight. Vor allem, wenn du lebend durchs Ziel läufst.“ Lebend – das bedeutet, die Momente bewusst zu erleben. „Das ist ein Ziel, das ich mir immer setze: Ich möchte lächelnd durchs Ziel laufen, stolz sein auf das, was ich geleistet habe.“ Das gehe vielleicht zulasten der Zeit. „Aber es ist egal, ob du in 20:18 oder in 19:18 Stunden ankommst“, ist laut Glatthor das Ankommen entscheidend. Und die Zufriedenheit, wieder ein Projekt geschafft zu haben.

Kann da noch mehr kommen? Ja, glaubt Glatthor, dessen Traum ein Start beim Western State Endurance Run, dem ältesten 100-Meilen-Rennen der Welt, ist. Deshalb trainiert er auch im Corona-Jahr intensiv. Er übernimmt Selbstverantwortung, um das Beste aus der Situation zu machen: Er unternimmt Läufe in den Harburger Bergen und im Harz oder läuft in Bayern vom Eibsee auf die Zugspitze und von Garmisch auf die Alpspitze und wieder zurück. Das Jahr wird er mit rund 3800 Rad- und 2700 Laufkilometern beenden. Denn ein neues Ziel hat er bereits im Blick: den Lavaredo Ultra Trail mit 120 Kilometern und rund 6000 Höhenmetern in den Dolomiten. In diesem Jahr ist er ausgefallen, im kommenden Sommer soll er nachgeholt werden. Dort will Glatthor erneut ein Stück weit die eigenen Grenzen nicht nur erforschen, sondern auch verschieben.

Er tue sich schwer damit zu behaupten, er leiste etwas Besonderes, sagt der Martfelder. Schließlich verspüre er keinen Zwang, bei Wettkämpfen zu starten. „Es gibt auch andere Prioritäten und Projekte im Leben, die mehr Zeit brauchen. Dann muss man auch mal zurückfahren“, erklärt er, dass die Balance stimmen muss. Die sportlichen Herausforderungen müssten in sein Leben passen. Momentan seien sie der perfekte Baustein. Das gilt sogar für einen Lauf im Halbkreis um das Mont-Blanc-Massiv.

Projektteam 2019von links: Erik Plenge, Nicole Segelhorst, Jörg Langer, Sven Jähnichen, Inge Fischer, Thorsten Glatthor, Kerstin Klasen, Silvia Ott und Susanne Stüve.  

Es war einmal........ so beginnen Erzählungen und Geschichten aus der Vergangenheit und wir hoffen nicht, dass die heute geehrten, dass wofür Sie ausgezeichnet werden, aufgeben. Aber fangen wir von vorne an.

Man schrieb das Jahr 2006 und die noch junge Ausdauersparte suchte für ihre Kinder passende Wettkämpfe, aber man wurde nicht so recht fündig, also machte man sich Gedanken, ob man nicht selber etwas realisieren konnte wo Kinder, Jugendliche und Erwachsene aller Leistungsklassen gemeinsam starten konnten. Die Idee des Familientriathlons war geboren und drei Ehepaare taten sich zusammen, um die Ideen zu bündeln und das Projekt umzusetzen. Nach und nach entwickelte sich der Familientriathlon, nachdem man zu Beginn nur auf dem Sportplatz agierte, nahm man sich vor etwas größer zu werden. Zunächst wurde das Projektteam vergrößert und dann wechselte man 2008 in das Schwimmbad und erzeugte somit auch noch mehr Aufmerksamkeit. So kam es auch, dass zwei Mitglieder des jetzigen Projektteams nach einer Teilnahme am Familientriathlon, so viel Begeisterung für diese Sportart aufbrachten, dass sie so zu sagen „überliefen“ und komplett die Sportart wechselten. Das Motto „Papa, schwimmt, Junior radelt, Mama läuft und was machst Du so“! sorgte dafür, dass der Familientriathlon immer mehr Anmeldungen verzeichnen konnte undmit der Austragung des Schüler-Nord-Cups wurde dieser auch über die Grenzen Schwarmes bekannt. Durch die vielfältigen Aufgaben wuchs auch das Projektteam, doch schnell kristallisierte sich hier ein Team von acht Personen heraus, die sich Jahr für Jahr mit viel Herzblut dem Familientriathlon verschrieben hatten und dafür sorgten, dass alles wie am Schnürchen lief. Jeder hatte seine festen Aufgaben im Team, denn natürlich musste so eine große Veranstaltung in jeder Hinsicht bewältigt werden und neben dem Projektteam waren natürlich auch sehr viel andere Helfer von Nah und Fern im Einsatz, aus allen Sparten des TSV, anderen örtlichen Vereinen und nicht zu vergessen unsere freiwillige Feuerwehr, die für die Sicherheit der Sportler gesorgt hat. Doch kommen wir jetzt zu den heutigen Hauptpersonen, dem Projektteam das seit Jahren den Familientriathlon in hervorragender Art und Weise mit seinen eigenen besonderen Fähigkeiten organisiert.Zunächst fangen wir mir den beiden „Überläufern“ an, die wie schon erwähnt bei der Teilnahme 2008 so viel Spaß daran hatten, dass Sie sich nunmehr voll und ganz dem Familientriathlon widmen, beginnend mit dem Sprecher des Projektteams:

Erik Plenge= Der Vielseitige!!!! In seiner Funktion als Sprecher des Projektteams ist Erik die Schnittstelle zum Vorstand in puncto Konzept, Finanzen und vielen anderen Dingen. Beim Thema Finanzen weiß Erik natürlich auch das „ohne Moos nichts los“ ist, also sorgt er dafür, dass immer ausreichend Gelder zur Verfügung stehen, indem er sich um die Sponsoren bemüht. Jeder der so etwas schon einmal gemacht hat, weiß wie mühsam dieses sein kann. Durch seinen technischen Sachverstand ist er natürlich auch prädestiniert dafür, alles was mit Technik zu tun hat in die Hand zu nehmen und sorgt dafür das zum Familientriathlon ausreichend Zelte und Pavillons vorhanden sind.

Jörg Langer = Der Problemlöser!!! Jörg ist der stellvertretende Projektsprecher und sorgt in Zusammenarbeit mit einer Event-Agentur dafür, dass die Anmeldungen reibungslos verlaufen und bereitet alles für die Ausgabe der Startunterlagen vor. Jörg ist der Chef der Radwechselzone und sorgt für einen reibungslosen Auf- und Abbau dieses Bereiches und während des Familientriathlons steht er dort alsHelfer zur Verfügung. Jörg ist sehr vielseitig einsetzbar und wenn es kompliziert werden sollte, weiß er weiter.

Kerstin Klasen = Der ruhige Pol.Kerstin kümmert sich um den kompletten administrativen Bereich. Kerstin ist das perfekte Beispiel einer multitaskingfähigen Frau, denn während sie auf den Sitzungen die Protokolle schreibt, nimmt sie trotz allem aktiv an den Gesprächen teil. Kerstin ist der ruhende Pol im Hintergrund, der alles aufnimmt, bei heiklen Situation ruhig und besonnen bleibt und die Kommunikation mit den Helfern übernimmt.Während des Familientriathlons findet man Sie am Helferpoint.

Nicole Segelhorst = Die Informantin! Nicole ist eine gute Seele im Hintergrund. Sie sorgt dafür, dass der Familientriathlon bekannt wird indem Sie sich um die Aktualisierung der Facebook Seite kümmert und Beiträge in der Lokalpresse veröffentlicht. Während der Veranstaltung trifft man sie überwiegend im Bereich des Schwimmbades an, dort koordiniert Sie die Abläufe und die Helfer.

Sven Jähnichen = Der Laufpate.Wenn er nicht in der Apotheke steht, sieht man ihn in Schwarme laufen was liegt also näher, dass er sich beim Familientriathlon um die Laufstrecke kümmert. Dazu gehören neben der Vorbereitung der benötigten Absperrungen auch die Einrichtung der Streckenverpflegung und die Koordination der Streckenposten.

Thorsten Glatthor = Der SicherheitsexperteThorsten ist der Mann, der mit eine der wichtigsten Aufgaben beim Familientriathlon hat, denn er ist verantwortlich für die Radstrecke, die durch den Ort geht. Dabei steht die Zusammenarbeit mit der örtlichen Feuerwehr an erster Stelle, denn an den verkehrstechnisch wichtigen Punkten in der Ortsmitte muss eine zuverlässige Absicherung der Sportler gewährleistet sein, doch auch an den ganzen Nebenstraßen müssen Streckenposten stehen, damit es nicht zu Unfällen kommt. Diese Aufgabe hat Thorsten in letzten Jahren mit Bravour gemeistert.

Inge Fischer = Die gute Seele. Inge kümmert sich um alles, was den anderen zu Gute kommt. Inge war mit Nadine Stüve zusammen diejenige, die sich mit dem Thema Familientriathlon bei „Sterne des Sports“ angemeldet hatte. Bei diesem Wettbewerb wird das gesellschaftspolitisch wirksame Leistungsspektrum von Sportvereinen und deren besonderes ehrenamtliches Engagement gewürdigt. 2014 bekamen wir dafür den„Stern des Sports“ in Bronze und in Silber, die mit einem nicht unerheblichen Geldpreis dotiert waren. Beim Familientriathlon kümmert Sie sich darum, dass die Ehrungen reibungslos von statten gehen, dass es 2019 eine Tombola mit ausreichend Preisen gab und natürlich um die Verpflegung für alle. Doch mit Ihrem großen Engagement der nötigen Übersicht schafft sie es immer wieder, dass alles in geordneten Bahnen läuft.

Silvia Ott = Die Frau, die Kinder versteht. Natürlich gehört zu einem Familientriathlon ein gut organisiertes Rahmenprogramm und hier kam Silvia ins Spiel. Mit viel Freude hat sie dafür gesorgt, dass den Kindern während der Veranstaltung nie langweilig wurde und organsierte Sie ein Rahmenprogramm mit Hüpfburg, Kinderschminken und anderen Dingen, die Kinder begeistern.

 

Wir gratulieren unseren Ehrenamtlichen 2020 dem Projektteam des Familientriathlons. Herzlichen Glückwunsch!

 

Ein Foto von allen Personen des  Projektteam des Schwarmer Familien-Triathlon folgt in den nächsten Wochen. 

 

Genauso wichtig sind unseren Ehrenamtlichen des TSV Schwarme, die einen schönen Abend zusammen verbrachten und ein Badehandtuch als "Dankeschön" für das vergangene Jahr erhielten. Ein Foto von allen Teilnehmern des Ehrenamtstages. 

 

 

Ehrenamtstag2020

 

 

 

 

   
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