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Dekoratives Bild

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Saisoneröffnung

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Kategorie: Radsport
Veröffentlicht: 04. Mai 2024

von Jan-Ole

SaisonStartIn ein neues Rennradjahr zu starten braucht immer einen kleinen, feinen Einstieg.
Den Winter haben wir im Dreck verbracht, nun war es wieder Zeit für Asphalt und Slicks.
Mein Gedanke: 200 Kilometer. Klangvoll. Ein paar Höhenmeter müssen sein, logisch... Und dann noch treffend sagen zu können, dass man übern Deister ist; Perfekt!

Saison1Also habe ich mich umgehört wer Interesse hat und natürlich war ein Ansturm zu bändigen. So sind wir dann an einem Samstagmorgen zu zweit bei 5 grad aufgebrochen, mit Taschen voller Nahrung und mächtig Bock.
Die ersten 95km waren von erträglichem Gegenwind und Sonne geprägt. Die Temperaturen stiegen langsam und wir konnten uns nach und nach entzwiebeln.

Dann kamen die ersten Anstiege. Mit netten 4-5% erträglich. Hendrik fährt gern hoch, ich nutze meine Motorraderfahrung lieber bei den Abfahrten voll aus.
Nach dem Nienstedter Pass eine ausgedehnte Pause mit einigen Espressi und dann ab zum Bückeberg!
SaisonMatschHier zeigte sich Komoot dann von seiner Dunklen Seite. Der Anstieg war fies. 10-15% und Untergrund von Rennrad bis Enduro-Mountainbike.

Die Abfahrt vom Bückeberg war herrlich. Erst mit 65 km/h die Früchte harter Arbeit ernten, dann die große Überraschung: Carsten! Eigentlich ausgefallen weil krank, ist er uns entgegengefahren, super cool!
Der Rückweg war dann entspanntes Rollen mit Rückenwind. Eine  "Abkürzung" bei Kilometer 180 endete in einem Moor und kostete nochmal ordentlich Körner. Also nochmal Espressi und Cola nachschieben!

Der dann drohende Regen fiel dabei und nach dem Stop konnten wir ohne von oben nass zu werden die Tour beenden.

Bilanz: 201km, 1111hm, 27,1er Schnitt, siebeneinhalb Stunden im Sattel. Die Saison kann kommen!

SaisonEnde

Val Venosta

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Kategorie: Radsport
Veröffentlicht: 22. Oktober 2023

von Martin

Auf der Suche nach ein paar Sonnenstunden und wärmeren Temperaturen sind wir als Familie für eine Woche in den Urlaub nach Rabland/autonome Provinz Bozen gefahren. Dieser Ort liegt fast am östlichsten Ende des Vinschgaus (Val Venosta), in dessen oberem westlichen Ende am Reschenpass die Etsch entspringt.

IMG 6677Zufällig hatte ich natürlich mein Rennrad dabei und machte mich am zeitigen Vormittag auf den Weg gen Westen, dem Ursprung der Etsch entgegen. Durch das Vinschgau führt ein Radweg, fernab der hochfrequentierten Staatsstraße, die das Tal als einzige Verbindung durchzieht.
Der Radweg ist so breit wie eine Straße und durchweg gut asphaltiert. Ein paar kurze Abschnitte Naturstraße stellen kein Problem dar, selbst für Rennradreifen. Stetig ansteigend verläuft der Radweg durch unzählige Apfelplantagen, vorbei an Burgen, Burgruinen, großen und kleinen Höfen und immer in Sichtweite die Etsch.
Entlang der Strecke gibt es zig Einkehrmöglichkeiten, bei denen man sich mit köstlichen lokalen Spezialitäten, wie z.B. Vinschgauer Brot mit Speck, stärken kann. Nach links und rechts zweigen immer wieder Seitentäler ab, die auch zu schönen Touren mit dem Rennrad einladen, allerdings nur für bergfeste FahrerInnen geeignet sind.
Da sind z.B. das Martelltal und das Schnalstal, wo man sich bei zweistelligen Steigungsprozenten beweisen kann.

IMG 6673Nach ca. 40km hat man Prad erreicht, von wo aus die Steigung zum Stilfser Joch beginnt. Meine Tour verlief allerdings weiter in Richtung Glurns, einem sehenswerten Örtchen am Fuße des Reschenpasses.
Hier beginnt der Aufstieg auf ca. 1500m, allerdings nicht so gleichmäßig wie mit dem Auto auf der Straße. Der Radweg verläuft zunächst leicht ansteigend, wartet aber bei den malerischen Örtchen Schleis und Burgeis mit heftigen Rampen im zweistelligen Prozentbereich auf. Man passiert nun einen kleineren See und fährt von unten an die Staumauer des Reschensees an. Wenn man die Steigung hinauf gemeistert hat, bietet sich ein schöner Blick über den See oder gen Süden auf das Ortlermassiv.
Die Seeumrundung ist ein Traum für Radfahrer, sollte man mal gemacht haben! Ab Graun, da steht der Kirchturm im Wasser, nutzte ich allerdings die Straße, da unter der Woche wenig Verkehr war.

Wieder auf Höhe des unteren Sees angekommen, bog ich von der Hauptstraße ab und fuhr östlich des Reschenpasses eine Nebenstrecke in Richtung Mals, ein Geheimtipp, den ich vor Jahren von einem einheimischen Guide bekommen hatte.

IMG 6681Die Abfahrt nach Mals durch den Wald ist der Oberhammer, Bremse auf, Kopf runter! 82km/h zeigte der Tacho in der Spitze auf diesem kurzen Abschnitt. In Mals hatte meine Lieblingseisdiele leider geschlossen, weshalb ich weiter nach Glurns rollte und mich mit Capuccino und Kuchen stärkte.
Den stetig abfallenden Rückweg ließ ich locker angehen, da meine Beine schon ordentlich kaputt waren.

Insgesamt standen 139km und 1448hm zu Buche. Das Vinschgau ist ein Traum für Radfahrer, auch Tourenradfahrer und Mountainbiker kommen hier voll auf ihre Kosten.

ValVenosta

Trainingsfahrt nach Oldenburg

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Kategorie: Radsport
Veröffentlicht: 04. September 2023

von Michael

OldenburgTeamDas Wetter war top, das Essen u Trinken lecker u regenerativ. U die Truppe hatte Spaß. Das war der Ultra-Kurz-Reisebericht im Poskarten-Style

OldenburgStrecke

Von 0 auf 100 in 6 Monaten

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Kategorie: Radsport
Veröffentlicht: 03. September 2023

von Jörg

100erAls ich nach meiner Hüft-OP im März aus der Reha zurück kam, habe ich mir zum Ziel gesetzt in 6 Monaten wieder 100 km Rad zu fahren.
Mit toller Physio & Reha-Sport an den Geräten wurde meine Muskulatur wieder in Form gebracht.
Am 28.4.2023 bekam ich von der Orthopädin grünes Licht fürs Radfahren.

Der Plan war sehr einfach: immer am Wochenende eine Ausfahrt und langsam steigern.
Im April 30-35 km, im Mai ca 50 km, Juni 60-65er Runden, Juli 70-75 km, August in die 80er und das große Finale im September mit 100km.

Ja, ich habe es geschafft. Allerdings muss ich zugeben, dass meine Kraft und Kondition zur Zeit nur für 80 km reichen, den Rest bin ich nach Hause gelitten.

„Weserrunde“ bei der (TK Cycling) Deutschlandtour

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Kategorie: Radsport
Veröffentlicht: 01. September 2023

von Kerstinn & Hendrik

Bereits seit Wochen waren die Lokalzeitungen voll von Vorankündigungen und -berichten zur „Deutschland-Tour“, einem 5-Tages-Etappen-Rennen für Rennrad-Profis und den beiden sogenannten „Jedermann“-Rennen, die zwei Strecken im Großraum Bremen im Angebot hatten.
20230827 084412IMG 20230827 WA0006Nachdem ich bereits in 2019, gemeinsam mit meinem Mann, bei der Abschlussetappe in Erfurt dabei gewesen war, waren wir gleich Feuer und Flamme quasi vor unserer Haustür wieder dabei sein zu können und waren seit Anfang März bereits angemeldet.
Hendrik hatte sich erst später entschlossen, auch dabei zu sein und so standen wir am Sonntag um ca. 08:40 „in den Startblöcken“ in unmittelbarer Nähe des Weserstadions: Jens und ich hatten für uns eine Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 33km/h angepeilt, so dass wir aus Startblock 2 heraus starteten.
Hendrik hatte aufgrund seiner noch geringen Erfahrung in punkto Gruppenfahrten eher konservativ geplant und fand sich in Startblock 6 wieder.
Der besondere Reiz lag darin, dass die Strecke in großen Teilen über uns bekannte Wege führen würde – aber erfreulicherweise auf komplett gesperrten Straßen und eben in großen Gruppen!

Los ging’s auf dem Osterdeich und dann über die „Erdbeer-Brücke“ durch Arsten in südlicher Richtung raus aus Bremen: ein Blick auf den Radcomputer zeigte gleich einmal, dass es sich in der Gruppe deutlich leichter fährt – die bange Frage, die ich mir gleich zu Anfang stellte, war, ob bzw. wie lange ich wohl mit fast 40 km/h würde fahren können!?
Südlich der Weser wurde zunächst die B6 und dann auch die A1 gequert, bevor es ländlich wurde: über Dreye durch Weyhe nach Okel zur “Bergwertung” - viele Höhenmeter hatte die Strecke nicht zu bieten, aber darum ging es auch gar nicht.

Zu diesem Zeitpunkt war das Feld um mich herum etwas weiter auseinandergezogen, aber bereits in Schnepke fanden sich wieder eine Menge Mitstreiter, mit denen es sich ganz hervorragend rollen ließ. In Gödestorf trennten sich die Wege der beiden Starterfelder dann: die 60 km-Gruppe bog links auf die Bremer Straße, während die 106 km-Gruppe nach rechts in Richtung Schwarme fuhr. Dort war dann das erste Mal (außerhalb von Bremen) so Richtung Stimmung: in der Kurve bei der Classic-Tankstelle gab es eine große “Fankurve” aus der Sparte und auch danach gab’s etliche Zuschauergruppe bei der Ortsdurchfahrt, die ordentlich Stimmung machten und uns anfeuerten!
Ein ähnliches Bild bot sich (natürlich) auch in Martfeld und Loge – Begeisterung pur und manches bekannte Gesicht. Weiter ging es über Schierholz in Richtung Hoya – am Verpflegungspunkt dort waren Anke und Christof im Einsatz, die ich allerdings nur im Vorbeifahren gesehen habe... anders Hendrik, der sich den kurzen Stopp gönnte und einen kleinen Plausch hielt. Von dort aus ging es dann quasi schon auf den “Rückweg”: über Mehringen, Ubbendorf, Hilgermissen, Magelsen und Oiste bis zur L203 - überall standen Zuschauer in den Orten und zum Teil waren auch die Grundstücke geschmückt, fast ein bisschen wie Tour de France!

An der Mühle in Blender waren wieder Menschenmassen (das mag auch am Getränkeangebot gelegen haben), in der Kurve in Hiddestorf waren wieder alle Anwohner auf den Beinen, um uns voranzutreiben, genau wie in Wulmstorf. Dort ging es dann links in Richtung Beppen – die Sicherung der Verkehrsinsel am Ortsausgang hatte Kristina sich zur Aufgabe gemacht und winkte die Teilnehmer sicher links und rechts um das Hindernis herum! Durch den Beppener Bruch ging es nach Thedinghausen, links und wieder rechts Richtung Adliges Holz und auch dort war eine große Party im Gange! Kurz danach wurden die beiden Strecken wieder zusammengeführt, allerdings waren nicht mehr viele Teilnehmer der 60 km-Runde unterwegs, so dass nur vereinzelt “Überroll-Manöver” gefahren werden mussten. Über Dibbersen und den Querdamm ging es weiter in Richtung und durch Ahausen.

Der Himmel hatte sich zwischenzeitlich ein wenig zugezogen und auch der Wind hatte etwas
aufgefrischt, so dass wir uns in der zwischenzeitlich kleineren Gruppe mit der Führungsarbeit abwechselten. Glücklicherweise kam aber plötzlich eine größere Gruppe von hinten “angerauscht”, an die wir uns erfolgreich dranhängen konnten und schon ging das Tempo wieder deutlich hoch – zumal quasi auch schon “Stallgeruch” zu wittern war und es nur noch “wenige” Kilometer bis zum Ziel waren.

20230830 082011Leider begann es auf dem Osterdeich dann doch noch zu regnen und auch im Zielbereich war die Stimmung wetterbedingt etwas getrübt - im Sonnenschein wäre es sicherlich schöner gewesen und man hätte noch länger verweilen können/wollen, aber so sind wir relativ zügig zurück zum Auto gerollt und nach Hause gefahren.

Auf der Fahrt habe ich dann mit Hendrik telefoniert und der war auch völlig begeistert von dem “Erlebnis Weserrunde”, war er doch mit einem 35er-Schnitt und unfallfrei “durchgekommen” und das bei seiner ersten Tour dieser Art! Bei mir stand am Ende ein Schnitt von etwas über 37km/h auf der U(h)rkunde – geht doch!

 

Zuhause wurde der restliche Nachmittag dann gemütlich auf dem Sofa vor dem Fernseher verbracht, um den Profis zuzusehen, die jetzt auf “unsere” Strecke fuhren. Insbesondere die Live-Bildern waren natürlich auch eine tolle Werbung für unsere Region! Wir werden auf jeden Fall im Auge behalten, wo die Deutschland-Tour im nächsten Jahr stattfinden wird und es ist nicht ausgeschlossen, dass wir auch dort wieder am Start sein werden.

Aber diese Ausgabe war wirklich besonders, eben weil es ein Heim-Rennen war – das Grinsen schleicht sich immer noch ins Gesicht! 😉

24h-MTB-Rennen im Landschaftspark Nord Duisburg

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Kategorie: Radsport
Veröffentlicht: 08. August 2023

von Martin

Duisburg 1Nach vier Jahren ohne Startnummer am Rad sollte es in diesem Jahr also mal wieder so weit sein, ein 24h MTB-Rennen im Viererteam als Wiedereinstieg ins Renngeschehen. Nachdem der ursprüngliche Plan beim Heavy24 in Chemnitz zu starten aufgrund von Krankheit scheiterte, ergab sich im Juli spontan die Möglichkeit für einen Einsatz in Duisburg als Gastfahrer für das Team2Beat.
Die Strecke in Duisburg im Landschaftspark Nord ist technisch nicht anspruchsvoll, dafür konditionell. Es gibt kurze, knackige Steigungen, längere Drückerpassagen und kurvenreiche Abschnitte durch alte Industrieanlagen. An der Strecke wird es nie langweilig, denn an mehreren Punkten haben private Initiativen Stände mit zum Teil riesigen Boxentürmen aufgebaut, aus denen man 24h beschallt wird und wo sich immer etliche Zuschauer aufhalten.

Duisburg 2Wir traten in der Kategorie 4er-Mix an, mit der Besonderheit, dass wir mit zwei Frauen und zwei Männern starteten, nicht wie üblich mit nur einer Frau im Team. Die Wettervorhersagen waren nicht wirklich gut und schon am Samstagnachmittag ging der erste kräftige Schauer runter und es wurde zum Teil richtig schlammig. Wir wichen deshalb von unserer Wechselstrategie ab, denn häufige Wechsel hätten bedeutet, dass man sich unzählige Male hätte Duschen und Umziehen müssen.

Mir kam das sehr entgegen, da meine Stärke eher im konstanten, ausdauernden Fahren liegt. Nach zwei Einsätzen bei Tageslicht, zwei und vier Runden á ca. 8 km, sollte ich als nächstes fünf Runden bei Dunkelheit fahren. Davor hatte ich richtig Bammel, denn ich befürchtete, dass die Strecke noch immer sehr schlammig sein würde und ich seit gefühlten Ewigkeiten nicht mehr nachts gefahren war. Zu meiner Überraschung befand sich die Strecke in einem sehr guten Zustand, viele Stellen waren gut getrocknet. Das Fahren im Dunkeln mit Licht ging super, ich fand einen guten Rhythmus und konnte konstant meine Runden abspulen.
Danach konnte ich knapp drei Stunden schlafen, bevor ich in der Morgendämmerung noch einmal mit Licht drei Runden absolvieren durfte.

Duisburg 3

In den letzten Stunden des Rennens zeigte sich das Wetter noch einmal gnädig mit uns, meinen letzten Einsatz, wieder drei Runden, konnte ich kurz/kurz fahren, sogar die Sonne ließ sich blicken.

Kurz nach Rennende kippte das Wetter dann allerdings und das Zusammenpacken und Abbauen der Pavillons bzw. des Fahrerlagers musste sehr zügig vonstatten gehen. Insgesamt bin ich 17 Runden gefahren, womit ich zufrieden bin.
Nach vier Jahren ohne Rennen sind die Leistungen noch nicht wieder auf dem Niveau, wie sie z.B. 2019 waren. Von den 15 Teams in der 4er-Mixed Wertung belegten wir am Ende Platz 5, wobei alle vor uns platzierten Teams nur eine Frau im Team hatten.
Es war anstrengend, aufregend und hat Spaß gemacht, jetzt muss an der Form gearbeitet werden.

33. Barrier RTF - "Butterkuchenfahrt"

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Kategorie: Radsport
Veröffentlicht: 16. Juni 2023

von Martin

ButterkuchenfahrtEs war wie immer. Es geht viel zu früh los, Start 8 Uhr in Barrien/Syke.
Erste Gruppe formiert sich, 40er Schnitt ohne Anhalten bis ins Ziel. Ich halte mich da raus, erstmal einrollen, Gruppe suchen, bis zur ersten Verpflegung im Windschatten verstecken. Zwei Stück Butterkuchen, süßer Tee, weiter Richtung Bruchhausen-Vilsen, dann über die B6 Richtung Affinghausen.
Zwischenzeitlich zerfällt die Gruppe, einige MitstreiterInnen übersehen einen Abzweig, kleine Gruppe, also auch mal die Nase in den Wind stecken. Zweite Verpflegung, zwei Stück Butterkuchen, weiter in einer kleineren Gruppe, erste Ermüdungserscheinungen machen sich bei den MitstreiterInnen bemerkbar. Mein Diesel hat nun Betriebstemperatur und ich bringe die Gruppe zur dritten Verpflegung.
Am Buffet entdecke ich Ralf, der die erste Verpflegung ausgelassen hatte. Zwei Stück Butterkuchen, süßer Tee und weiter. Der nächste Abschnitt ist schlecht asphaltiert und in den Waldstücken sind dazu die Sichtverhältnisse schlecht. Mit einem befreundeten Radsportler vom RSV fahre ich nun zu zweit Richtung Barrien zurück.
Kurz vor dem Ziel wurde noch eine kleine Schleife eingebaut, nochmal ein paar Höhenmeter und dann bergab "nach Hause". Am Ende stehen 115km mit einem Schnitt von 34.5km/h zu Buche, fueled by sechs Stück Butterkuchen.

Es werden auch kürzere Distanzen angeboten, also merkt euch die RTF ruhig schon mal für nächsten Jahre im Kalender vor!

Drei Tage Action im Norden

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Kategorie: Radsport
Veröffentlicht: 28. Juni 2022

von Martin

Tag 1 - Pommes deluxe

Foto 24.06.22 10 42 31Foto 24.06.22 12 08 31Am ersten Tag des Kurzurlaubs in Schleswig Holstein fuhr ich mit dem Rad gegen den Ostwind durch das landschaftlich wunderschöne Angeln direkt an die Ostsee.
Dann weiter an der Küste entlang an den äußersten Zipfel der Republik, auf die Halbinsel Holnis. Kurz darauf folgte Glücksburg auf meiner Route, ein Foto an der Promenade wurde gemacht und dann ab zu den besten Pommes im Norden, rot weiß, dazu eine kalte Cola.

Die Temperaturen erreichten mittlerweile 30°C, die letzten 40 km Richtung Ziel waren deshalb noch einmal recht fordernd, obwohl der Ostwind nun kräftig von hinten schob.

Foto 24.06.22 13 58 27

 

Tag 2 - Dänisches Softeis

Samstag reiste ich mit dem PKW nach Schleswig, um Kerstin lautstark auf ihrer Mitteldistanz beim Viking Triathlon zu unterstützen. Während Kerstin sportlich aktiv war, erkundeten Jens und ich das schöne Eventgelände und gönnten uns eine riesige Portion dänisches Softeis, mit Streuseln und Extrawaffel!

Tag 3 - Milchreis

Foto 26.06.22 13 18 49Der Zufall wollte es, dass am Sonntag die RTF "Rund um die Schlei" in Schleswig veranstaltet wurde.
Gemeinsam mit einem befreundeten, sehr fitten jungen Radsportler aus Schleswig wollte ich entspannt die 112 km Runde fahren, die einmal um die Schlei herum führt. Start 9 Uhr, alle fahren los, wir nicht. Ein weiterer Mitstreiter hatte sich verspätet und musste sich noch einschreiben und die Nummer am Trikot befestigen.
Wir also allein auf weiter Flur, erstmal das große Blatt aufgelegt und ein paar kleinere Gruppen eingesammelt. Die erste Verpflegung ließen wir aus. Auf der Südseite der Schlei ging es auf wunderbar zu befahrenden Straßen Richtung Kappeln. Plötzlich tauchte in der Ferne eine Gruppe Radsportler auf, an den Trikots konnten wir erkennen, dass die vom RC Kiel kamen. Es kam dann wie es kommen musste, der Kopf ging runter, die Kette wanderte nach rechts, der Griff ging an den Unterlenker. Kurz vor Kappeln hatten wir dann Anschluss an die Gruppe und fuhren gemeinsam in die zweite Verpflegung, wo es warmen Milchreis und kalte Cola gab, eine traumhafte Kombination bei ca. 30°C!

Leider mussten wir dann feststellen, dass der gesamte Rückweg gegen den Wind gefahren werden musste. Mein junger Mitstreiter und ich versteckten uns nicht und hielten die Nase oft in den Wind. Ab der dritten Verpflegung fuhren wir dann wieder nur zu dritt oder zu viert und nach knapp 110 km erreichten wir wieder Schleswig.

Am Ende stand ein Schnitt von knapp über 32 km/h zu Buche, völlig ausreichend für die Temperaturen und den Wind. Es wurde viel geschnackt, gefachsimpelt und gelacht, das hat wirklich gefehlt.

Vätternrundan 18.06.2022 - 315 km um den Vätternsee/Schweden

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Kategorie: Radsport
Veröffentlicht: 24. Juni 2022

von Jörgvatternrundan logo hires

elevation profile 2022Der Beginn:

Schon oft hatte ich davon gehört, aber nie geglaubt, dass ich dort mal starten würde. Ist ja doch ziemlich weit weg.
Also, wie kam es nun dazu? Es begann im September 2021 bei unserem Urlaub am Iseosee. Wir sprachen darüber mal wieder so richtig mit dem Wohnmobil zu tingeln.
Lass uns doch mal nach Schweden reisen, am besten 3 Wochen im Juni.
Als ich das gehört habe, ratterte es sofort - Schweden im Juni - Mittsommernacht - Vätternrundan!!!!

Die Vorbereitung:

Die Registration startete am 24. November. Einen der 20.000 Startplätze zu ergattern war in den Jahren vor Corona ein Problem. Also habe ich Punkt 19:00 Uhr auf den Anmelden Knopf gedrückt und dann hieß es abwarten, ob meine Anmeldung akzeptiert wird. Wurde sie. Und somit startete die Vorbereitung - im Winterhalbjahr viel Indoor Intervalle und ab dem Frühjahr Kilometer machen an der frischen Luft. So kamen in 137 Stunden stolze 3.635 km im Sattel zusammen. Das musste als Vorbereitung reichen.

Die Anreise:

Am 03. Juni starteten wir unsere Anreise, über einen Zwischenstopp in Lübeck, ging es am Tag darauf in Rostock auf die Fähre nach Nynäshamn und dann weiter nach Stockholm.
Die nächsten zwei Wochen war erstmal Urlaub angesagt. Wir tingeln entlang des Göta-Kanals in Richtung Motala, dem Start der Vätternrundan entgegen.

Die Startvorbereitung:

Am Donnerstag erkundete ich erstmal das Eventgelände und ließ mich verführen bei den Merchandise Artikeln zuzuschlagen. Dann durfte ich noch mit dem QR-Code meiner Starterkarte meine Startunterlagen abholen. Alles top organisiert und blitzschnell erledigt.

Freitag wurde das Rad von Ferienmodus auf Rennmodus umgebaut. Andere Laufräder und Pedale ran, Schaltung nochmal eingestellt, die Taschen befestigt, die geforderten Reflektoren und Licht montiert, Startnummer vorne am Rad und den Chip an den Helm geklebt - fertig.
Klamotten schon mal hingelegt und Stullen geschmiert. Jetzt nur noch Beine hoch und hoffentlich etwas Schlaf bevor 02:45 Uhr der Wecker klingelt.
So war der Plan… aber nach dem Abendessen stellte ich fest, dass mein Hinterrad Luft verliert. Also schnell einen neuen Schlauch rein - so jetzt ist alles vorbereitet.

Die Nacht hat es komplett durchgeregnet und anstatt zu Schlafen habe ich dem stürmischen Wind in den Bäumen und dem lauten Prasseln der Tropfen auf dem Wohnmobil gelauscht. Aus den geplanten 5 Stunden Schlaf sind so ungefähr 2x 30 Minuten geworden. Um 02:30 h bin ich entnervt aufgestanden und habe angefangen mich anzuhosen. Zuvor musste ich aber noch die bereits gut verpackten Regensachen wieder aus der Satteltasche herausholen.

Der Startbereich:VorStart

Etwas zu früh kam ich im Startbereich an. Egal, so konnte ich mich noch etwas umsehen.
Es gab 3 Startkanäle. In den Torbögen wurde die Startzeit eingeblendet, immer im 2 Minuten Abstand wurden die Gruppen von ca 50-70 Radlern auf die Strecke geschickt.

Alles war vertreten, vom Modellathleten mit 1,90 m und 65 kg bis zum  1,65 m und 95 kg Kugelbomber. Manche waren aufgrund des anhaltenden Regens und 12 Grad Lufttemperatur total eingemummt, andere starteten Kurz-Kurz ohne Überschuhe.

An Rädern gab es Alles: vom 10.000 € Highend-Renner bis zum Treckingrad, Citybike mit Einkaufskorb, Tandem, Lastenrad, Klapprad - eine wilde kunterbunte Mischung von Menschen und Material.
Für mich war noch genug Zeit bei den Dixies vorbei zu schauen und am Servicestand ein letztes Mal den Luftdruck der Reifen zu checken.

Das “Rennen”:

Start hpDann wurde auch schon im mittleren Kanal die Startzeit 04:44 eingeblendet. Ich stellte mich ca im letzten Drittel der Reihe an, da ich keine Lust auf so viel Gedränge beim Start hatte. Aber das war gar nicht nötig, denn der Startkanal füllte sich nur zur Hälfte.
Jetzt kam der Countdown, die letzten 5 Sekunden und los geht’s.

In lockerer Formation rollten wir die ersten Kilometer so hin und ich unterhielt mich mit einem jungen Schweden, der den Schweden Klassiker bestreiten will.
Die Route führt von Motala Richtung Süden nach Jönköping.
Das waren die schwersten 104 km, die ich je gefahren bin. Die ganze Strecke Gegenwind mit 25-45 km/h, am Anfang noch mit Regen. Leider hatte ich zweimal Plattfuß am Hinterrad bei km 70 und 75, konnte den Grund dafür aber nicht finden. Kein Fremdkörper im Mantel, kein Loch zu sehen…  ich war kurz davor hinzuschmeißen.

Regen

Beim Depot in Ölmstad (km 87) konnte ich neue Schläuche kaufen und mit der Standpumpe nochmal auf 5 bar aufpumpen.
KoettbularNach 5:37 h kam ich endlich in Jönköping an und konnte die legendären Köttbullar mit Kartoffelbrei und Salzgurke, garniert mit Preiselbeermarmelade genießen. Das tat gut, war sozusagen mein Frühstück.

Jetzt ging es um den See unten herum und eigentlich hoffte ich nun auf Rückenwind. Da inzwischen tatsächlich die Sonne heraus gekommen war und ich Zwiebelschicht für Zwiebelschicht meiner Bekleidung in der Satteltasche verstaut habe, musste ich feststellen, dass mit der aufkommenden Sonne zwar nicht die Windstärke, aber sehr wohl die Richtung gewechselt hatte. Nun blies der Wind aus Süd-West und somit ziemlich heftig von der Seite.

Egal, weiter geht’s. Bis zur nächsten großen Verpflegung bei Hjo waren es 67 km. Wie auch schon zuvor versuchte ich wenn immer möglich mich an eine Gruppe zu hängen. Das hat meistens so für 2 km geklappt, dann bin ich wieder mein eigenes Tempo gefahren. In Hjo gab es Mittagessen. Die Lasagne war nicht so lecker wie die Köttbullar zum Frühstück, aber es kam was Warmes in den Magen, das tat gut.

In ständigem Auf und Ab ging es weiter Richtung Karlsborg. Allerdings erstmal nur 20 Minuten lang - wieder ein platter Hinterreifen, das kann doch nicht wahr sein! Aber es nützt ja nichts, einen neuen Schlauch musste ich jetzt ohnehin einziehen. Mit der kleinen Pumpe bekam ich aber nicht genug Druck in den Reifen, sodass ich tatsächlich am Überlegen war die ca 8 km zurück nach Hjo zu fahren. In dem Moment kam ein Service Auto an und der Fahrer fragte, ob ich Hilfe brauche. Ja - eine Standpumpe!

Mit wieder 5 bar gefülltem Reifen aber schlechtem Gefühl, machte ich mich auf nach Karlsborg. Der Reifen hielt, das schlechte Gefühl blieb. Irgendetwas stimmt aber am Hinterrad nicht, deswegen habe ich mich entschlossen bei der Servicestation das Rad komplett checken zu lassen. Reifen und Schlauch runter, alles genau prüfen, altes Felgenband runter, vielleicht hat ja die Felge eine kleine Macke, neues Felgenband drauf.
Das war wahrscheinlich die beste Entscheidung, ab jetzt lief es alles wie geschmiert.

EndeMotorrad

Für die restlichen 111 km benötigte ich nochmal 4:45 h und konnte trotz der widrigen Umstände mit Stolz geschwellter Brust ins Ziel einlaufen.

Ziel

Die Organisation und Atmosphäre:

Die Strecke war super ausgeschildert und an allen kritischen Punkten standen Helfer in Warnwesten mit Fahnen und haben uns den Weg angezeigt und die Autos angehalten - wir hatten immer Vorfahrt. Löcher im Asphalt waren mit Farbe markiert, ein Teilstück ging über eine Schnellstrasse. Da war die Rechte Spur für uns gesperrt.
In den Depots gab es immer ausreichend Verpflegung, keine großen Wartezeiten und immer auch eine Station für Radservice und Massage.
Der absolute Hammer waren die Menschen entlang der Strecke. Entweder im Vorgarten oder irgendwo im Nirgendwo auf einem Klappstuhl, immer wurde angefeuert. Teilweise aus riesigen Boxen mit Hardrock oder Techno beschallt. Die ganze Region um den Vätternsee zelebriert dieses Ereignis.

Medaille kl

Bierstand

 

Die Fakten:

Am Start waren dieses Jahr bei der 57. Vätternrundan 12.216 Radfahrer, 10.867 haben gefinished. Die Starter kamen aus 63 Nationen, wobei Schweden und Deutschland die größte Gruppe bildeten.

Meine Fahrzeit Brutto 15:30 h (Netto 12:20 h) für 315 km und 1.783 Höhenmeter

Das Fazit:

Ich hatte gehofft unter 15 Stunden zu bleiben, aber diese Rechnung hatte ich ohne den heftigen Wind und die 3 platten Reifen gemacht.
Aber die Zeit ist eigentlich völlig egal, es war ein ganz besonderes Erlebnis und eine tolle Erfahrung. Auf so einer langen Strecke mit so widrigen Bedingungen lernt man viel über sich und seinen Körper kennen ;-)
Ich bin stolz es geschafft zu haben.

Ich fahre (nach) Italien nach

Details
Kategorie: Radsport
Veröffentlicht: 25. März 2022

 

von Jörg

Italy2

Eine der ersten Touren nach unserem Urlaub am Gardasee führte mich rund um Syke. Zuhause auf die Strecke geschaut, dachte ich - hmm, sieht ja aus wie der obere Teil des italienischen Stiefels. Das war der Startschuss für die Planung der Italienrunde.

Der erste Versuch sah noch sehr
unförmig aus. Den zweiten Versuch fand ich OK.
Die Route habe ich sicherheitshalber in 3 Etappen ausprobiert. Die Stiefelspitze, den Absatz und Sizilien. Nur an einer Stelle musste ich etwas umplanen, da ich einen Privatweg umfahren wollte.
Nun musste noch die Kondition aufgebaut und schönes Wetter bestellt werden.
Und los geht's: Ich fahre nach Italien nach.

 

 
Italy1
  1. Sella Ronda
  2. Bikepacking Nord-Ostsee-Kanal
  3. Rennradtour Cortina d´Ampezzo im August 2020
  4. Stoneman Miriquidi Road C-Edition
  5. Orbit360 Bremen
  6. Zum Pommes Essen nach Uelzen – mit dem Rad
  7. Brevet nach Köln
  8. Ein Brevet zu Pfingsten
  9. unterwegs mit der eierlegenden Wollmilchsau
  10. Weser Radweg - kein Weg für dünne Rennradreifen

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