Fussball
Fußball
Handball
Handball
Tischtennis
Tischtennis
Turnen
Turnen
Triatlon
Ausdauersport
Mtglied werden
Mitglied werden
Open menu
  • Start
  • Über uns
    • Spartenleitung
    • Athleten
    • Trainer
    • Teamsprecher TML
  • Berichte
    • Triathlon
    • Laufen
    • Radsport
    • Schwimmen
    • Verschiedenes
  • Trainingsangebot
  • Kleeblattultra
  • Termine

Dekoratives Bild

Dekoratives Bild

Dekoratives Bild

Dekoratives Bild

Ostseeman 2024 – Ein Schwarmer Quartett im hohen Norden

Details
Kategorie: Triathlon
Veröffentlicht: 09. August 2024

von Hendrik, Kerstin, Kristina & Thorsten

Schwimmausstieg KerstinNachdem Kerstin sich bereits im Oktober 2023 für die Mitteldistanz im Rahmen des Ostseemans in Glückburg angemeldet hatte, konnten auch noch Thorsten und Hendrik als „Mitstreiter“ gewonnen werden, so dass wir zu dritt bei den Deutschen Meisterschaften an den Start gegangen sind.
Relativ kurzfristig war dann auch noch Kristina am Start: nachdem leider kein Nachrücker-Platz für die „eigene“ Mitteldistanz-Staffel freigeworden war, konnte sie als Schwimmerin bei einer Langdistanz-Staffel einspringen, so dass wir schließlich mit vier AthletInnen vertreten waren.Schwimmausstieg Thorsten

Das Wettkampf-Wochenende begann mit der Anreise am Freitag, der Abholung der Startunterlagen und einer ersten „privaten“ Begehung und „Einweisung“ der Laufwege. Am Samstagnachmittag folgte dann der Bike-Check-in und die Abgabe der beiden Wechsel-Beutel – da galt schon höchste Konzentration, damit man auch wirklich alles im richtigen Beutel dabei hatte! Wobei man auch am Sonntagmorgen nochmals in die Wechselzone konnte/durfte, um letzte Vorbereitungen zu treffen.
Samstagabend waren wir alle (inklusive unserer „Fangemeinde“) bei Silvias Eltern zum Grillen bzw. Pasta-Party eingeladen.

In der NRad Hendrikacht gab es leider einige Schauer und auch morgens regnete es sporadisch: beim Schwimmen machte UNS das natürlich wenig aus, aber für die Zuschauer (und die Radstrecke) wäre es schöner gewesen, wenn es trocken geblieben wäre. Egal, Kristina musste früh raus: ihr Schwimmstart war bereits um 06:55h! Nur 1:10h und 3.8km später hatte sie bereits wieder festen Boden unter den Füßen, übergab den Staffel-Transponder an ihren Radfahrer und widmete sich von da an (bis zum Zieleinlauf des Staffel-Läufers) der Anfeuerung der anderen AthletInnen.

Für Hendrik erfolgte der Startschuss um 09:15h, während Thorsten und ich um 09:35 in die Ostsee gingen, um die 1.9km Schwimmstrecke zu absolvieren.

Rad KerstinZu Beginn des Radsplits waren die Straßen noch nass und es war Vor-/Umsicht geboten, wenn es in die Kurven ging, aber wir waren an diesen Stellen entsprechend vorsichtig unterwegs, so dass wir alle unbeschadet unsere beiden Radrunden absolviert haben.

Rad ThorstenAuf den an-/abschließenden drei Laufrunden kam die Sonne raus und der Wind frischte zusehends auf, so dass ein gutes Stück der Strecke gegen den Wind (ok, und auf dem Rückweg mit Rückenwind) zu bewältigen war – und auch die leicht hügelige Strecke war zum Abschluss durchaus anspruchsvoll.

Hendrik kam nach 5:20:08 als erster ins Zeil, aber - aufgrund der unterschiedlichen Startzeiten - fast „zeitgleich“ mit Thorsten, der die Strecke in 5:00:13 absolvierte.
Kerstin brauchte 5:56:40, so dass die Jungs „ein wenig“ auf sie warten mussten.

Kristina blieb noch bis zum (gemeinsamen) Zieleinlauf mit ihrer Staffel, die Rang 5 von 12 erreichte.

Finishline Hendrik Thorsten

Die Ergebnisse für die Mitteldistanz                  
Ergebnis MD alle

                    & die Langdistanz-Staffel
Ergebnis LD Staffel

Gruppenfoto Freitag

 

Nachstehend noch die persönlichen Rennberichte aller AthletInnen:

Kerstin
Lauf KerstinDie Schwimmstrecke konnte ich trotz der zuletzt wochenlangen Einschränkungen im Schulterbereich gut bewältigen und sogar genießen – auf dem Weg „raus“ mit Rechtsatmung, um den auflaufenden Wellen zu entgehen, auf dem Weg „zurück“ mit Linksatmung… aus demselben Grund.
Beim Transfer zur Wechselzone kurz die Süßwasserdusche genutzt und einen Becher Wasser getrunken, bevor es dann im Wechselzelt in die Radklamotten und „angehost“ mit Schuhen und Helm zum Rad ging.

Auf der ersten Rad-Runde war aufgrund der nassen Straßen noch etwas Vorsicht in den Kurven geboten, aber auf den langen, gerade Abschnitten der B199 konnte man ordentlich Gas geben und Spaß haben. Das Stimmungsnest beim Durchfahren kurz vorm Start-/Zielbereich war wieder sehr motivierend: erst für die weitere Rad-Runde, danach für einen schnellen Wechsel zum Laufen.

Bereits bei den ersten Schritten in den Laufschuhen schwante mir, dass das mit dem Halbmarathon schwierig werden könnte: meine Oberschenkel waren ziemlich „verkatert“ und kurz nachdem ich am Anhang auf der Promenade vorbeigelaufen war, schlugen die Krämpfe zu: in beiden Oberschenkeln, vorne, hinten, überall – so stand ich einige Zeit dort „herum“ und versuchte Ruhe zu bewahren und abzuwarten, ob ich „jemals“ wieder würde loslaufen können.
Nach einigen Minuten ließen die Zuckungen nach und ich probierte wieder anzulaufen, was (erstaunlicherweise) gelang. Der erste Kilometer wurde mit einer Pace von 08:04 angezeigt… das konnte ja lustig werden, aber es gelang mir auf der ersten Runde anschließend Kilometerzeiten von um die 05:40 zu laufen, auf der zweiten Runde wurde es mit 6:00 langsamer und auf der letzten Runde dann noch etwas langsamer, aber immerhin bin ich komplett durchgelaufen und habe das Rennen mit einem Lächeln beenden können!

Glücksburg macht glücklich!

Hendrik
Lauf Hendrik

Im Jahr 2023 erst die erste Sprintdistanz geschafft liebäugelte ich bereits nach der Wettkampfsaison mit der Mitteldistanz.
„Einfach mal gucken wie sich das anfühlt“ dachte ich mir.
Nach der Anmeldung startete ich dann auch sehr zeitnah mit der Vorbereitung.
Planlos erschien mir das ganze recht „riskant“. Zum Glück hat Erik mich mit einem Trainingsplan unterstützt, der im Nachhinein betrachtet, sehr gut für mich gepasst hat.

Nun also nach etlichen Stunden Training und Feinjustierung an dem Fahrrad war das Wochenende gekommen. Eine letzte lockere Ausfahrt auf dem Zeitfahrrad am Donnerstag vor dem Wettkampf. Sollte die Beine lockern und die innere Anspannung nehmen.
In einem Moment der Unachtsamkeit habe ich mich leider samt Fahrrad auf den Radweg geschmissen.
Gott sei Dank, Nur kleinere Schürfwunden und ein blauer Fleck an der Wade. Nichts was mich einschränken sollte und das Fahrrad ist auch heile geblieben (nur putzen musste ich es noch :-D).

Unfall als kleiner „Warnhinweis“ verbucht… Volle Konzentration im Rennen!

Am Freitag war die Anreise, Startunterlagen abholen, Samstag Rad einchecken und Wechselbeutel abgeben. Hier war ich sehr froh dass ich die beiden Erfahrenen „Rennhasen“ Kerstin und Thorsten an meiner Seite hatte und bis zuletzt mit Tipps und guter Laune versorgt wurde.
Auch Erik hat mich Samstag noch mit Tipps für’s Schwimmen versorgt.

Eines meiner Highlights vor dem Rennen war das Packen der Beutel für die Wechselzone.
Thorsten und ich haben uns auf dem Campingplatz breit gemacht und alles auf dem Rasen ausgelegt, was wir brauchen.
Unsere Fans sind in der Zwischenzeit an den Strand gegangen (ich vermute das Chaos war zu viel :-D ).
Wir haben den halben Tag gebraucht um alles zu sortieren und sahen zwischenzeitlich mit Sicherheit aus wie 2 orientierungslose Hühner die mal auf dem Boden, mal in den Raceunterlagen, nach irgendetwas gesucht haben.

Nun war er da, der Sonntag, der Tag des Rennens.

Um 7 h gab es Frühstück und um 7:45 h sind wir losgefahren.
Die Straßensperrungen vorher gecheckt und alles dabei sind wir Richtung Wechselzone gefahren worden.
Leider konnten wir nicht wie geplant fahren (die Straßensperrungen waren anders als in dem Plan eingezeichnet).
Also ein kleiner Umweg über Flensburg.
„Das passt ganz entspannt“ waren Thorsten seine beruhigenden Worte (der seinen Start 20 Minuten nach mit hatte).
„Wir machen das wie die Profis, du kommst genau richtig und wirst nicht kalt bei dem Wetter“ sagte er ein paar Minuten später.
„Vielleicht ziehst du den Neo schon einmal zur hälfte an, wie die Profis“ wieder etwas später.
Gesagt getan.
Unser Fahrer Luki hat uns dann möglichst nahe an dem Start / Ziel Bereich rausgelassen und anschließend einen Parkplatz gesucht.
Thorsten und ich sind dann sehr schnell gegangen…
Es passte alles perfekt.

Ich konnte meine Reifen aufpumpen, die Getränke / Gels am Rad und im Beutel unterbringen, meinen Neo zu Ende anziehen, mich Nass machen und ab an die Startlinie (Ankunft in der Wechselzone 9:00 Uhr, Start 9:15) … Wie die Profis :-P

HendrikLauf2Im Wasser habe ich mich an Eriks Nachricht gehalten und die „Außenkurve“ genommen. Das war auch gut so, in der „Innenkurve“ mussten alle Brust schwimmen weil es zu eng wurde. Ab dann bin ich mein Tempo geschwommen. Ich habe mir vorgenommen mich beim Schwimmen nicht kaputt nu machen. Schwimmen hat hervorging funktioniert. Ich habe mich gut gefühlt.

Der Wechsel auf das Rad lief problemlos. Zum Anfang der ersten von zwei Runden hat es noch geregnet. Das war mir aber herzlich egal. Ich wollte einfach nur 90km die Pedale treten.
Die Strecke war welliger als gedacht und wenn eine Abbiegung war, hatte diese (gefühlt)mindestens 90°. Durchgehend waren andere Athleten in der Nähe und man wurde überholt oder hat überholt.
Das hat Spaß gemacht!
Mein persönliches Highlight war nach der ersten Runde als ich Femke am Rand der Rennstrecke gesehen habe und wie sich mich angefeuert hat. Mit noch mehr Freude ging es als in die 2 Runde. Mit dem Radfahren bin ich im Großen und Ganzen sehr zufrieden.

Als Letztes ging es auf die Laufstrecke. Die ersten 1,6km musste ich Krämpfe in dem vorderen Oberschenkel „rauslaufen“. Meine Beine wollten scheinbar noch Rad fahren. Auf der Laufstrecke waren sehr viele Läuferinnen und Läufer. Das und die ganzen Zuschauer haben mich die Strecke total vergessen lassen. Es hat sich angefühlt wie 10km und nicht wie 21km.
Die letzten 10 km haben mich dann allerdings daran erinnert, dass ich bereits etwas Bewegung hinter mir habe. Meine Schultern, Ober- und Unterarme haben gekrampft. Das war nervig aber nicht behindernd. Die letzten 5km hat sich immer wieder und vor allem wenn ich etwas zügiger laufen wollte, ein Krampf im hinteren Schenkel angebahnt. Immer wenn es „kurz vor Krampf war“ bin ich stehen geblieben, habe mich kurz gedehnt und weiter. Mit der Laufzeit bin ich trotzdem zufrieden.

Insgesamt bin ich mit meiner ersten Mitteldistanz sehr zufrieden und ich hatte während des Gesamten Rennens Spaß.

Lehrlings: an der Verpflegung arbeiten um Krämpfe zu vermeiden und sonst einfach „nur“ schneller werden :-P

Thorsten

Lauf Thorsten

Schwimmen: Ganz so einfach war die Orientierung im „Open Water“ für mich nicht. Ein paar Zickzack-Passagen waren wohl die Folge. Mit der Wassertemperatur und dem welligen Wasser bin ich gefühlt gut zurechtgekommen.

Radfahren: Der feuchte Straßenbelag war kein Problem. Eine Pipipause musste ich auch diesmal wieder einlegen. Recht viele Überholmanöver und die kurvige und auch bergige Strecke machte den Radsplitt sehr kurzweilig. Ich habe mir die Kraft gut eingeteilt. Die zweite Runde war ähnlich schnell wie die erste.

Laufen: Von Muskelkrämpfen bin ich verschon geblieben. Dafür zu Beginn recht ordentlich „Rücken“ – mit bewusster Atmung und dem Fokus auf einen lockeren Laufstil wurden die Verspannungen kontinuierlich besser. Gefühlt war die Laufstrecke ein ganz schöner Kampf. Die Zeit war trotzdem gut.

Rahmenprogramm: Freitag leckere Nudeln auf dem Zeltplatz, kurze Laufrunde. Samstag super gemütliches Grillen bei Silvias Eltern.

Raceday: Tolle Zuschauer und einige Stimmungsnester auf der Radstrecke. Die Stimmung an der Laufstrecke? Grandios! Besonders schön war der Support von den vielen mitgereisten Unterstützern! Vielen Dank! Den Sonntagabend mit einem Bierchen, Cocktail am Strand und leckerer Pizza ausklingen lassen. Unsere Gesprächsthemen drehten sich überwiegend um den (für alle) sehr zufriedenstellenden Wettkampf. Femke, ich hoffe du konntest es aushalten. Nach einer langen und tiefen Nachtruhe und einem gemütlichen Frühstück bei sonnigem Sommerwetter ging es dann am Montagmittag wieder zurück in die „Wirklichkeit“.

Fazit: So schön! Ein tolles (verlängertes) Wochenende. Die vorherige Anreise und spätere Abreise und die Zeit mit vielen lieben Menschen betteten den Triathlon würdig ein!

Kristina
Schwimmausstieg Kristina2
xxx

xxx

xxx

xxx

xxx

xxx

xxx

xxx

xxx

xxx

Erster Steinhuder Meer Triathlon: 2. Platz in der AK 70 bei LM Sprint

Details
Kategorie: Triathlon
Veröffentlicht: 12. Juni 2024

von Anton

Am Steinhuder Meer Triathlon reizte mich die Landesmeisterschaft. Mit 2.000 angemeldeten Teilnehmenden war die Veranstaltung restlos ausgebucht. Mit Volks- und Sprintdistanz, Mitteldistanz, Hochschulmeisterschaft, Landesliga und Oberliga war es richtig vollgepackt.
Mein Start war in einer der letzten Wellen um 16:50 Uhr, trotzdem machte ich mich frühzeitig auf dem Weg. Zum Glück, denn der Anfang begann mit einer „Stehdisziplin“ vor der Anmeldung. In über 400 Meter reihten sich die Teilnehmenden auf, um irgendwann ihre Startunterlagen zu erhalten und (wie das?) für den Transponder durfte man erneut anstehen. Hier hat der Veranstalter für das nächste Jahr sicherlich noch Nachholbedarf. Mit den weiteren Veranstaltungsbedingungen war ich sehr zufrieden.

Dank unserer Mannschaftsbekleidung blieb Ulrike nicht inkognito. Sie hatte sich ohne Ankündigung auf dem Weg gemacht. Unser Plausch am Rande hat ihr gezeigt, dass der „Druck“ auch auf mehreren Schultern verteilt werden kann.

Nun zum Wettkampf selbst:
Die erste Disziplin war in meiner „Welle“ eine Mischung aus Schwimmen und Schlammtreten. Nur die Allerersten konnten frei schwimmen, der Rest quälte sich me(e)hr laufend als schwimmend zur ersten Boje.
Danach wurde es nicht wirklich besser. Mit den 10 Minuten auf 500 Meter war ich ganz zufrieden.

Auf der Radwendestrecke mit zwei Hügeln bin ich gut zurechtgekommen und auch der Lauf gefiel mir, bis auf das letzte Stück!
Ich hatte mir die Laufstrecke vorher nicht genau angeschaut (war einfach zu relaxt oder was auch immer?). Kurz vorm Veranstaltungsplatz mit der Bühne zog ich meinen Endspurt an in der Hoffnung auf Zieleinlauf. Leider ging es dann noch 500 Meter im Karree weiter. Auf Sprint folgten bei mir Traben und der unnötige Verlust wertvoller Minuten.

Auf dem Weg in die Wechselzone kam Ulrike mir freudestrahlend entgegen. Sie war mit ihrem Rennen zufrieden. Es war sicherlich nicht ihr letzter Triathlon.

Nach dem Umziehen habe ich schnell die Ergebnisse gecheckt und festgestellt, dass ich den zweiten Platz in meiner AK bei den Sprint-Landesmeisterschaften belegte hinter Lothar Stahl, der als Oberliga-Starter erwartungsgemäß eine wesentlich bessere Performance hingelegt hatte. Ich habe mich riesig gefreut, diese Leistung nach dem letzten Jahr mit den vielen Tiefs zu bringen.
Die Veranstaltung endete für mich nach der Siegerehrung, bei meiner AK natürlich in der letzten Welle!

IMG 20240608 193839

Mein Weg zum Steinhuder Meer hatte sich gelohnt. Bleiben zwei Erkenntnisse:

  • Inkognito im Mannschaftsdress ist schwierig. (Ulrike)
  • Entspannung vor dem Wettkampf folgt nach der Streckenanalyse!


Anton Bartling       TSV Schwarme 01:19:03 00:10:14 (3.) 00:35:20 (  2.) 00:27:01 (  2.)
Ulrike Luttermann TSV Schwarme 01:32:49 00:10:04 (9.) 00:40:02 (10.) 00:34:45 (12.)

TVL-Mix Ligawettkampf in Braunschweig

Details
Kategorie: Triathlon
Veröffentlicht: 06. Juni 2024

von Rebecca

Am Sonntag den 02.06.24 starteten wir mit 13(!) Triathleten beim TVL- Mix in Braunschweig, noch dazu war es für Lisa, Jonny, Jan-Ole und mich der erste Ligawettkampf.
Aber beginnen wir von vorn: pünktlich um 06:20 Uhr starteten Erik und ich bei gutem Wetter zusammen die Tour nach Braunschweig. Es sollten max. 20 Grad bei leichter Bewölkung werden, eigentlich optimales Wetter.
Leider erwartete uns in Braunschweig erst einmal Nieselregen mit einem doch recht beständigen Wind.

Während des Einrichtens der Wechselzone hörte aber zumindest der Nieselregen auf. Der Wind blieb uns leider erhalten und machte die Radstrecke (zusätzlich zu den kleinen Hügeln) etwas herausfordernder. Das mit den kleinen Steigungen während
der Rad- und Laufstrecke wurde uns Rookies in der Vorbereitung irgendwie noch nicht so deutlich verraten (dafür aber bestimmt drei Mal, dass man zwei Runden laufen und schwimmen muss).

Nach dem gemeinsamen Einrichten der Wechselzone sind wir noch einmal alle Abläufe und Laufwege zusammen durchgegangen. Dann rein in den Neo und ab zum Schwimmstart. Nachdem wir dort Anton wiedergefunden hatten, konnten wir direkt vorm Start noch schnell ein „vorher“ Foto mit allen im Neo schießen.

TeamStart

Der Schwimmstart war für mich die ersten 150m mitten in einer großen Gruppe recht schwer, aber auch das hatten wir im Training geübt und ich habe es halbwegs geschafft ruhig zu bleiben. Ab circa der Hälfte der ersten Schwimmrunde konnte ich mich freischwimmen und ab dann ungehindert mein Tempo schwimmen.
Nach einem kurzen Landgang folgte die zweite Runde, dann schnell raus aus dem Wasser und den Hügel hoch zur Wechselzone.

Wie erwartet war Erik schon da und auch Thorsten. Dank des Koppeltraining mit Martin war ich trotz mangelnder Erfahrung recht zufrieden mit meiner Wechselzone(-Zeiten). Auch wenn ich mich in der Hektik und Nervosität gar nicht richtig erinnern konnte, schien ich doch alles richtig an- und ausgezogen zu haben!

Während der Rad- und Lauf-Runde überholte mich, wie erwartet, der ein oder andere aus dem Team. Aber Keiner zog ohne ein motivierendes Wort an mir vorbei. Leider musste ich beim Laufen ziemlich überraschend auch Carsten einholen, da dieser mehr humpelte als lief. Wir drücken auf jeden Fall die Daumen, dass es doch nur etwas „Kleines“ ist!

Im Ziel angekommen erwartet uns frisches Obst, Tee, Wasser und Kekse. Die frischen Temperaturen haben aber leider nicht zum langen Verweilen eingeladen. Ich hoffe, dass wir beim nächsten Mal etwas wärmeres Wetter haben und unseren Erfolg gebührend feiern können. 
Am Ende erreichten wir durch die super Leistungen von Dani, Thorsten, Hendrik und Jonny den 8. Platz (von 15)!

Mit der Stimmung und dem Zusammenhalt im Team hat es mir riesig Spaß gemacht und ich freue mich schon jetzt auf den nächsten TVL- Mix mit euch.

TeamZiel

 Ergebnisse:

Braunschw Ergebnisse

Cross-Duathlon Wolfsburg – Frühlingserwachen

Details
Kategorie: Triathlon
Veröffentlicht: 10. März 2024

von Kersting

Crossduathlon Kersting 3Nach dem langen Winter mit wenigen (Lauf-) Veranstaltungen, mit denen man den Trainingsalltag durchbrechen konnte, stand am 03. März endlich ein Multisport-Event im Kalender: der schon traditionelle Cross-Duathlon in Wolfsburg. Dabei gilt es zunächst einen Lauf von 5km zu absolvieren, bevor es für 18km aufs Rad geht, um anschließend nochmals 5km zu laufen. Ich hatte in den vorangegangenen Wochen ein paar Mal den Wechsel vom Rad zum Laufen trainiert, allerdings waren die Radumfänge bisher eher übersichtlich – aber egal, es ging auch mehr darum, mal etwas „anderes“ zu machen. 😉


Bei bereits strahlendem Sonnenschein, machte ich mich gegen 07:45 mit dem Rad im Auto auf den Weg in die Autostadt – wobei sich die Sonne dort zunächst noch im Hochnebel versteckte, aber bereits beim Einrichten der Wechselzone und der Wettkampfbesprechung war sie da. Die Stimmung war prächtig und alle freuten sich darauf, bei dem tollen Wetter aktiv zu sein.


Der Startschuss für den Lauf fiel im an die Wechselzone angrenzenden Wald und nach einem kurzen Stück ging es dann vier Mal um einen kleinen See, bevor man zurück zum Rad lief. Auf dem ersten Kilometer ließ ich mich vom allgemeinen Tempo mitreißen und war mit 4:42 zu schnell unterwegs, aber die übrigen Kilometer war ich mit einer Pace von ca. 4:55 einigermaßen „nachhaltig“ unterwegs… Laufzeit 1 = 25:07


Der Wechsel aufs Rad klappte ganz gut; nur die Handschuhe, die ich eigentlich hatte anziehen wollen, ließen sich nicht an die Hände bekommen – es zeigte sich, dass es auch ohne diese ganz hervorragend zu fahren ging. Die Radstrecke führte auch wieder über eine kurze „Anfahrt“ auf den eigentlichen Rundkurs im wunderschönen Stadtwald, der dann 3x zu absolvieren war. Gleich zu Beginn ging es direkt einmal einen Anstieg hoch und auch auf dem Rundkurs wechselten sich Anstiege und kurze Abfahrten ab und zwischendrin ging es über gut zu befahrende „Waldautobahnen“ daher. Auf der letzten Rad-Runde spürte ich die ungewohnte Belastung deutlich in den Beinen und machte mir schon ein wenig Sorgen um den an-/abschließenden Lauf… würde ich ohne Krämpfe bleiben? Nach 45:04 stieg ich vom Rad, um das herauszufinden.


Wie zu erwarten war, ging es nun nicht mehr ganz zu zügig: der erste Kilometer war mit 5:18 der schnellste, danach wurde es etwas langsamer, aber die Kilometer 4 und 5 schaffte ich es nochmals, das Tempo wieder etwas anzuziehen. Laufzeit 2 = 27:46
Nach insgesamt 1:42:13 lief ich über die Ziellinie und freute mich darüber, bei tollem Wetter meinen erst zweiten Duathlon überhaupt absolviert zu haben. Nach dem Duschen gab’s ein Stück Kuchen vom tollen Büffet, das die Veranstaltenden auf die Beine gestellt hatten, und bei der Siegerehrung noch die Urkunden für den zweiten Platz in meiner Altersklasse. Eine super organisierte Veranstaltung mit netten Helfern – das muss nicht mein letzter Start dort gewesen sein und vielleicht ist ja nächstes Mal noch jemand aus dem Team dabei!?

Crossduathlon Kersting 1Crossduathlon Kersting 2

Abschluss der TVL-Mix in Buchholz

Details
Kategorie: Triathlon
Veröffentlicht: 19. September 2023

von Kerstin

Kuchen

Nach dem Wettkampf in Bokeloh am vergangenen Wochenende kamen im Laufe der Woche immer mehr Rückmeldungen unserer zuvor insgesamt 10 (!) gemeldeten StarterInnen für Buchholz, dass sie mit einer Corona-Infektion „außer Gefecht“ seien, so dass wir schließlich immerhin zumindest noch in „Sollstärke“ zu viert an der Startlinie standen: Carsten, Daniela, Erik und Kerstin – und Conny stand hinter der Absperrung, um uns anzufeuern und für das Fotomaterial zu sorgen!

NeoStarterUm 10:00 standen wir also, mit Neo, am Startbogen am Ufer des „Sees im Großen Moor“, um uns in die Fluten zu stürzen: wie erwartet stieg Erik als Erster 12:39 Minuten aus dem Wasser, gefolgt von Daniela nach 15:41 Minuten, danach Carsten nach 16:16 Minuten und schließlich, wie immer, Kerstin nach 16:42 Minuten. Während Erik schon seine erste Runde drehte, waren die anderen drei zumindest noch kurzzeitig gemeinsam in der Wechselzone, bevor sie auch aufs Rad sprangen, um die viert Runden zu absolvieren. Kerstin zog gleich zu Beginn an Carsten vorbei, blieb aber zunächst immer in Sichtweite für ihn. In der zweiten Runde kam es zum Überholvorgang von Daniela, mit aufmunternden Worten und der Erinnerung an das erste Gebot „du sollst nicht langsam sein“. Danach ging es noch zwei „Runden im Quadrat“ und dann zurück in die Wechselzone. Erik war nach 38:17 vom Rad gestiegen, ich brauchte 35:22, Daniela war nach 40:29 zurück und Carsten… stand bereits in „zivil“ in der Wechselzone als ich dort ankam, so dass ich mich fragte, was vorgefallen war… aber dafür war zunächst keine Zeit, galt es doch schnell in die Laufschuhe zu schlüpfen und die „Verfolgung“ (von Erik) aufzunehmen. Nach gut einem Kilometer konnte ich ihn von hinten entdecken und auch hier gab’s einen kurzen Wortwechsel im Vorbeilaufen. Im weiteren Verlauf der Strecke konnte ich auch noch diverse AthletInnen überholen und schließlich nach 24:37 für die 5km in einer Gesamtzeit von 1:20:12 als Erste unseres Quartetts/Trios die Ziellinie zu überqueren. Daniela absolvierte die Laufstrecke in 24:54 und kam mit einer Gesamtzeit von 1:23:54 als Zweite ins Ziel – gemeinsam empfingen wir Erik nach einer sehr guten Laufzeit von 32:32 und insgesamt 1:27:04 im Ziel. Carsten hatte sich auch zu uns gesellt und konnte zum Glück „Entwarnung“ geben: ein technischer Defekt am Rad (festgesetzte Bremse) hatte ihn zunächst behindert und danach war er soweit „aus dem Konzept“, dass er schlichtweg die Rundenzahl vergessen und zu früh in die Wechselzone gebogen war – was eine Disqualifikation zur Folge hatte! Naja, so kann’s gehen…

ZielStarter

Jetzt ist die Saison vorbei und wir finden uns wieder einmal im hinteren Teil der Tabelle wieder, aber das kennen wir ja.

Wir hatten trotzdem (oder gerade deshalb?) sehr viel Spaß zusammen – jetzt werden wir noch eine Saisonabschlussfeier machen und dann geht’s schon nahtlos weiter mit dem Hallentraining und der Vorbereitung auf die nächste Saison („Triathleten werden im Winter gemacht!“)

Triathlonverbandsliga Niedersachsen Mix Wettkampf Nr. 4 am 10. September in Bokeloh

Details
Kategorie: Triathlon
Veröffentlicht: 19. September 2023

von Thorsten

Bokeloh, südlich vom Steinhuder Meer, direkt am Fuße des großen Kaliberges war unser vorletztes Saisonziel.
Hochsommerliches Wetter bereits bei der Anreise. Geparkt wurde am Seitenrand der abgesperrten Zufahrtsstraßen. Den Fußweg zum Eventgelände konnten wir in Ruhe absolvieren. Wir waren rechtzeitig angereist und die Veranstaltung kannten wir schon aus vorherigen Jahren.
Zumindest fast alle kannten die Veranstaltung, denn heute war zum ersten Mal Christian mit dabei. Das war nicht sein erster Triathlon, aber die Premiere für die Ligamannschaft. Christian hatte seine Familie mit dabei und Erik konnte wieder Conny motivieren uns als Fan zu unterstützen. Der größte Stress war ein fehlendes Startnummernband (das ist nicht wirklich ein Problem).
Die Organisation war wieder perfekt, gerade weil neben der Verbandsliga auch die Oberliga dort startete. Weiterhin gab es einen Volkstriathlon und die Wettkämpfe der Schülerserie – also volles Haus!

Das besondere an Bokeloh ist, dass der Wettkampf im Freibad stattfindet. Also entfiel somit sogar das Hineinzwängen in den Neoprenanzug. Lockerer Check-In, kurze Wettkampfbesprechung und dann blieb sogar noch viel Zeit den ersten Schwimmern vom Beckenrand aus zu zuschauen.

PHOTO 2023 09 17 20 27 07

Wir sind mit allen Mannschaftsmitgliedern um 11.30 Uhr ins erfrischend kühle Nass gesprungen.
Sich mit bis zu sieben Personen eine Bahn zu teilen ist weniger einfach als man denkt – aber irgendwann hat sich die Reihenfolge der Schwimmer dann eingependelt. Als ich in einen flüssigen Schwimmrhythmus kam, waren die 14 Bahnen (= 700 m) aber schon fast vorbei. Naja, so schlecht war die Zeit aber auch nicht.

Erik hatte erwartungsgemäß die Wechselzone schon verlassen, als wir gerade aus dem Wasser stiegen. Schnell die Radschuhe an, Helm auf, Sonnenbrille, Startnummernband und dann das Rad greifen und Richtung Straße schieben. Ich war direkt hinter Michael, als ein Wettkamprichter darauf bestand, dass ich meine verdrehte Startnummer richten müsse. Erstmal einen Baum zum Abstellen des Rades suchen, dann Startnummernband runter, umgedreht wieder hochgezogen, die Startnummer war wieder verkehrt, jetzt Startnummernband am Verschluss geöffnet, Startnummer gerichtet - diesmal passte es.
Mit Vollgas auf die anspruchsvolle Radstrecke. Auf den 20 km mussten drei ziemliche Anstiege bewältigt werden. Der Fahrtwind kühlte, die hochsommerlichen Temperaturen war noch gut auszuhalten. Bei Kilometer 15 überholte ich – nicht Michael, sondern Hendrik. Hendrik, der in Wilhelmshaven noch Probleme beim Schwimmen hatte, war heute kurz nach Erik aus dem Wasser gekommen! Kurz vorm Ende der Radstrecke hatte ich dann wieder Michael vor mir. Meinen vermeintlich kurzen Zeitverlust durch das Richten der Startnummer konnte ich also erst nach fast 20 Radkilometern wieder aufholen.
Das zeigt, beim Sprintwettkampf sind es eigentlich vier Disziplinen, denn das „Wechseln“, die Zeit in der Wechselzone kann sehr entscheidend sein!

Runter vom Rad, Helm ab, Laufschuhe an und dann ging es auf vier schattenlose Runden auf asphaltierten Wegen rund um einen Acker. Zuschauerfreundlich, aber bei den Temperaturen sehr fordernd! Eriks Gesicht sah selten so angestrengt aus, wie bei diesem Split. Ganz wichtig waren jetzt die mitgereisten Fans. Ihre Anfeuerungen zauberten uns Athleten jedes Mal ein Lächeln aufs Gesicht und das ließ uns wenigstens für einen Augenblick die Strapazen vergessen.
Ich lief als erster aus unserer Mannschaft ins Ziel und durfte dann miterleben, was das Besondere am Ausdauersport oder das Besondere an unserer Mannschaft ist. Das Ziel lag ca. 100 m vom Rundkurs
entfernt – und jeder von uns gab auf diesen letzten Metern nochmals Vollgas. Fighten bis zum Schluss! Jeder kam erschöpft, aber mit einem völlig zufriedenen Blick in Ziel. Das mitzuerleben und in diese Gesichter zu schauen, ist einfach nur schön!

Christof und Anton haben besonders bemerkenswerte Laufleistungen erbracht.
Christian hat bei seinem ersten Start in der Liga einen sehr souveränen Wettkampf absolviert. Ein besonderer Dank gilt aber Anke, denn sie hat den Druck angenommen, der heute als einzige Frau auf ihr lastete.

Ausruhen, duschen, Heimfahrt! Lächeln. Triathlon!

Bokeloh 2023 09 17 153501

Hannover Maschsee-Triathlon … here we go again

Details
Kategorie: Triathlon
Veröffentlicht: 08. September 2023

von Lisa und Jonny

HAN Bike202.09.2023: die Sonne scheint, es soll trocken bleiben und Neoprenanzug ist auch erlaubt… super Voraussetzungen für unseren 2. Triathlon. Waren wir vor 3 Monaten noch absolut planlos, was uns erwartet, fühlten wir uns heute viel vertrauter mit dem Ablauf und waren deutlich weniger nervös. (Anmerkung Lisa: „Also ich war sehr nervös!“)
Die olympische Distanz erwartete uns. Beim letzten Mal war es für Lisa noch die Sprint-Distanz und für Jonny die Halb-Distanz; ziemlich unterschiedliche Startbedingungen. Jedoch sind wir uns sofort bei einem einig gewesen – die Organisation war top! Wir kamen zum ersten Mal auf das Gelände und haben uns sofort zurechtgefunden. Ein schöner großer Platz mit vielen Merchandise-Zelten, die richtiges Messefeeling aufkommen ließen und zum Bummeln einluden. Ja, dieses Mal waren wir frühzeitig da und hatten auch Zeit für sowas. Aber zurück zum sportlichen:

JONNY: Meine Startwelle begann 1,5 h eher als Lisas. Der Landstart war ein neues Element und nach dem Startschuss zog sich das ins „Wasser stürmen“ durch den seichten Einstieg bestimmt auf 20-30 Meter. Ab da startete das mittlerweile fast vertraute Kraulen – so dachte ich. Denn es war ganz schön eng mit 150 Startern und ich war für mein unterdurchschnittliches Schwimmtempo viel zu weit vorne im Rudel. So wurde ich regelrecht überschwommen und das zog sich bis zur Hälfte der ersten Runde. Nach diesen ersten intensiven und hektischen Minuten, hoffte ich jetzt mein Rhythmus zu finden, aber da hielt ich es wie mit meiner grundsätzlichen Orientierung im Wasser: kaum vorhanden. Die Pflanzen im flachen Wasser waren auch nicht von Vorteil, aber zumindest war das Wasser klar. Beim kurzen Landgang des Australian Exit merkte ich, dass mein Puls viel zu hoch war und ich hoffte mit etwas Ruhe in der zweiten Runde effizienter voranzukommen. Ob das geklappt hat weiß ich nicht – aber zumindest war es nicht so stressig wie in Runde 1. Nach 35 min stieg ich aus dem Wasser, wobei ich ursprünglich mal mit einer halben Stunde gerechnet habe (Anmerkung Lisa: „Ich habe mich schon gewundert, wo er so lange bleibt. Immerhin kam schon vor 5 Minuten einer raus, der sein Großvater hätte sein können.“).
Beim Rad lief es deutlich besser; meine Durchschnittsgeschwindigkeit von 33,4 km/h ist immerhin schneller gewesen als jede Trainingseinheit. Die 5 Runden vergingen wie im Flug und so konnte ich mir für den Fotografen in jeder Runde eine neue Pose überlegen.
HAN Run2Ohne Zwischenfälle ging es danach auf die Laufstrecke – groß umziehen musste ich mich nicht, denn wie auch schon zuletzt hatte ich meine Joggingschuhe schon auf dem Rad an (trotz Klickpedale). Na, wenigstens trug ich dieses Mal schon einen Tri-Suit. Was die Ausrüstung betrifft, arbeiten wir uns also Stück für Stück vor. Vielleicht habe ich beim nächsten Mal ja sogar richtige Fahrradschuhe… oder einen Pulsmesser…
4 Runden á 2,5 km standen jetzt an und gerade diese Distanz habe ich zuvor oft auf Zeit trainiert. Da ich weiß, dass zwei von den drei Disziplinen nicht zu meinen Stärken gehören, musste ich jetzt das Feld von hinten aufrollen. Das klappte auch gut, wobei ich erschrocken war, wer auch hier noch so alles vor mir war. Gut im Flow und mit einer zügigen Pace von 4:21 pro Kilometer näherte ich mich dem Ziel. Neben dem Fotografen gab es noch eine weitere „verhaltensauffällige“ Person auf der Strecke. Ein kerniger Typ mit Bart, Glatze, Sonnenbrille, einer riesigen Kuhglocke, der seine eigenen überdimensionalen Boxen mitgebracht hat, die schon immer von Weitem zu hören waren. Die Playlist kann aufgrund der Härte nicht offiziell vom Veranstalter gewesen sein – aber genau das gefiel mir, ebenso wie seine energischen und personalisierten Anfeuerungen. Top der Mann! Den hätten wir auch beim Zieleinlauf gebraucht, denn nach ihm kam einem die Musik im Ziel nur sehr lasch vor.
Für meine erste olympische Distanz träumte ich von einer Zeit unter 2,5 h. Daher war ich umso glücklicher, als mir die Zeit von 2:29:29 mitgeteilt wurde – und das trotz des holprigen Schwimmstarts.
Da uns das ganze Event super gefiel, bin ich mir sicher, dass lässt sich fürs nächste Jahr auch noch ausbauen. Ich freue mich schon jetzt auf den kernigen Typen mit seinen Boxen an der Laufstrecke!

LISA: Wie schon erwähnt, startete meine Welle 1,5 h später als Jonny´s… Genug Zeit um mich ausreichend verrückt zu machen. Da ich außer einer kurzen Wettkampfbesprechung nichts weiter zu tun hatte, konnte ich in meinem Kopf verschiedene Szenarien durchgehen, was alles schiefgehen kann – bis hin zum Wettkampfabbruch. Also alles wie immer. Als ich mich dann zum Schwimmstart einfinden musste, war ich positiv überrascht, wie leer es war. Immerhin habe ich ja gesehen, wie voll es vorher bei Jonny gewesen ist. Meine Strategie: als eine der letzten ins Wasser gehen um in Ruhe meinen Rhythmus zu finden. Das hat nur so halb funktioniert. Einerseits konnte ich die Position gut halten, ohne von anderen überholt zu werden. Andererseits wurden meine wackeren Versuche zu kraulen immer nach ca. 15 Metern wieder eingestellt – Lag an mir. Tut mir Leid Erik. Die Kombination aus Aufregung, kaltem Wasser und Wettkampf-Feeling hat mich sehr kurzatmig gemacht. Also habe ich aufs altbewährte Brustschwimmen zurückgegriffen um wieder runter zukommen. Dazu kam es aber nicht mehr, denn schwuppdiwupp war der Schwimmteil auch schon vorbei. Trotzdem hatte ich das Gefühl sehr schnell gewesen zu sein und war happy, dass noch einige nach mir aus dem Wasser kamen. Diese Freude wurde etwas gedämpft, als mir ein Zuschauer applaudierend entgegenrief: „Super! Das holst du wieder auf!“
HAN Bike1Also Neoprenanzug aus und ab aufs Rad. Da ich mir immer nur Sorgen um den Schwimmteil gemacht habe, war ich sehr überrascht und ärgerlich, dass ich von sehr vielen, meiner Meinung nach, unsportlicher aussehenden Personen überholt wurde. Daran muss definitiv noch gearbeitet werden. Die Radstrecke verlief teilweise direkt neben der Laufstrecke und so konnten Jonny und ich uns einmal zuwinken – er schon beim Laufen und ich halt noch auf der Radstrecke. Bei meiner dritten Runde saß ich leicht neidisch auf meinem Rad, da Jonny es schon geschafft hatte und mich nun als jubelnder Fan anfeuerte. Trotzdem habe ich leicht deprimiert den Rad-Teil beendet. Waren zu Beginn noch relativ viele Radler auf der Strecke, merkte ich zum Ende hin, wie stark sich die Reihen doch lichteten und wieder nicht viele nach mir gewesen sein können. Ich wollte doch beim Radeln und Laufen aufholen. Das Gefühl verflüchtigte sich jedoch schnell wieder, als ich gemerkt habe, mit welchem Tempo ich an den anderen vorbeizog. Plötzlich erinnerte ich mich wieder daran, dass das hier ja meine Stärke ist. Dadurch beflügelt, legte ich nochmal einen Zahn zu. In der ersten Runde war ich doch recht irritiert von einem Typen mit großen Boxen, lauter Musik und einer großen Kuhglocke, der meinen Namen in Heavy-Metal-Manier brüllte und meinte, ich solle doch durchhalten. Doch mit jeder Runde habe ich ihn mehr geschätzt.
HAN Run1Jonny hat sich mittlerweile eifrig als Fotograf betätigt und lief sogar ein Stück neben mir her um mich zu fragen wie es mir geht und um mir schon einige Anekdoten aus seinem Wettkampf zu erzählen. Dabei hat er sich anscheinend mit meinen Runden verzählt. Denn trotz Ansage, dass ich jetzt meine letzte Runde laufe, saß er kurz vor dem Zieleinlauf auf einer Bank an der Laufstrecke. Mit überschlagenen Beinen und verträumten Blick auf den Maschsee wirkte er mit seinem Leben im Reinen. Die gelassene Freude in seinem Gesicht verflog schlagartig, als ihm bewusst wurde, dass ich in Begriff war, den Zieleinlauf zu starten und er ihn verpassen würde, wenn er jetzt nicht wieder einen Sprint hinlegt. Das war das Letzte, was ich von ihm sah. Ein Foto hat er aber dann doch noch geschafft.
(Anmerkung Jonny: „Die Medaille knallte mir mit jedem Schritt gegen die Brust. Diesen Sprint ins Ziel habe ich doch heute schon geleistet. Nur, dass ich da den offiziellen Weg nehmen konnte mit Startnummer und ohne Handy, Portmonee, Cap und Medaille. Hoffentlich habe ich nichts auf der Bank liegen lassen… aber ich wollte unbedingt ein Zieleinlauffoto von Lisa machen. Und tatsächlich; keuchend und im Außenbereich des Restaurants zügig gehend kam ich gerade rechtzeitig an, um ein finales Foto zu schießen.“)
Im Gegensatz zum letzten Zieleinlauf vor drei Monaten konnte ich keinen Endspurt hinlegen – vor Freude beim Laufen alle zu überholen, habe ich mich einfach zu sehr verausgabt.
 
Unser Fazit:
Es ist noch gewaltig Platz nach oben und nächstes Jahr sieht uns der Maschsee wieder. 

GEWOBA-City-Triathlon 2023

Details
Kategorie: Triathlon
Veröffentlicht: 19. August 2023

von Christof

Am 12.08.2023  habe ich auf den Start in unserer Mixed- Mannschaft in der TriathlonVerbandsliga in Wilhelmshaven verzichtet,  da ich mich schon vor Monaten für die Teilnahme am GEWOBA-City-Triathlon in Bremen, am 13.08.2023, entschieden hatte. Bremen ist für mich ein Muss, hier finishte ich am 11.08.2012 den 1. dort wieder stattfindenden, und meinen 1. Triathlon überhaupt.
Danach versuchte ich jedes Jahr, teilzunehmen, klappte beinahe, bis 2018 ein Sportunfall dazwischen kam. Nach Corona-Ausfällen und Trainingsrückständen sollte es jetzt dort wieder weitergehen.

In welcher Disziplin ich starten wollte, war mir nicht genau klar, bis Anton mir sagte, dass er sich für die AK-Deutsche-Meisterschaft im Sprint angemeldet hatte, also ich dann auch.

HB RadTage vorher wie immer eine bestimmte Anspannung, und am  Samstag vor dem Wettkampf zum Europahafen in Bremen, wo das Schwimmen stattfinden wird. Ich fahre immer den Tag vorher dorthin, um  Startunterlagen abzuholen und um vor Ort an den Strecken bei einem ruhigen Spaziergang und einem Getränk noch mal viele wiederkehrende Eindrücke zu sammeln und dabei zu entspannen.

Nach einem turbolenten Ausgang mit Abbruch der Veranstaltung in Wilhelmshaven wegen Starkregens, schien am nächsten Morgen die Sonne durch unser Fenster und weckte uns. Sachen packen und los geht’s, ruhiger als zu vielen anderen Veranstaltungen, da man nur höchstens eine halbe Stunde Fahrtzeit hatte. Leider musste Anton den Start absagen und konnte nicht dabei sein.

Nach Einchecken in der Wechselzone direkt am Hafenbecken erfolgte der Start zur Deutschen Meisterschaft für die 1. Gruppe um 10.05 Uhr , für die älteren Jahrgänge um 10.10 Uhr.

Das Schwimmen für mich, natürlich in NEO, bei 19,3 Grad, verlief sehr gleichmäßig und ausgewogen, es war Platz genug im Wasser. Nach dem Schwimmen zum Rad und damit etwa 200 m laufen, um dann die  10-KM – Radstrecke zwei mal zu bewältigen.

Radfahren ist dieses Jahr kompliziert, ich muss aufpassen, dass ich nicht zu viel Körner verbrauche, damit ich auch noch Laufen kann.  Schon von Rad auf dem Weg zur Laufstrecke fühlte ich mich aber total gut, das Gefühl blieb die ganze Zeit und es war ein Genuss, bis zum Wendepunkt an der Schlachte und zurück zu laufen.

Da ich den Wettkampf kräftemäßig sehr gut überstanden habe, trotz einer leichten Erkältung, bin ich mit dem Ergebnis total einverstanden und zufrieden.
Angefangen beim Schwimmen, dass es vor Jahren von mir aus noch gar nicht hätte geben müssen, bin dank unserem Schwimmtrainer Eric und seinem Team von einem Nichtschwimmer soweit gekommen, dass mir diese Disziplin sogar Spaß  macht. Radfahren geht mehr, ich muss nur mal trainieren, das ist dies Jahr ganz verblieben,  und Laufen ist sowieso meins.
Zu einem vorderen Platz in meiner AK 65 mit 10 Teilnehmern hat es nicht gereicht, ich wusste nicht, dass es noch so viele Ausnahmeathleten und klasse Typen in dem Alter gibt.

Es war wie immer in Bremen – eine total geniale Organisation, einschließlich der Strecken, die sich alle sehr zentral um den Hafenbereich befinden, die Stimmung unter den tausenden von  Zuschauern, die Fairness der etwa 900 Athleten, das Miteinander und das Wetter. Für die, die das mal kennenlernen möchten, geht es am 11.08.2024 zum 12. GEWOBA-City-Triathlon, ich bin dabei.

HB Urkunde

Landesmeisterschaften Mitteldistanz beim Nordseeman Wilhelmshaven

Details
Kategorie: Triathlon
Veröffentlicht: 16. August 2023

von Kerstin

Nachdem der Liga-Wettkampf am Samstag also wegen Starkregens nach dem Team Relay (der schon komplett im Regen stattfand) abgebrochen worden war, besserte sich das Wetter bereits wenige Stunden später deutlich und Thorsten und ich konnten im Sonnenschein einen Abendspaziergang machen, um unsere Startunterlagen abzuholen und unsere private Pasta-Party bei einem Italiener in der Stadt zu veranstalten.
Danach ging es zurück in (unsere jeweiligen Zimmer) im Hotel, wo wir alle Sachen für den nächsten Tag bereitlegten und den Abend entspannt, aber fokussiert, ausklingen ließen. 

Am Sonntag luden wir dann unser Gepäck ins Auto, das wir am Hotel stehen ließen, und machten uns auf unseren Rädern und allen benötigten Utensilien im Rucksack auf den Weg zum Wettkampfgelände: die „Regenschäden“ des Vortages waren überwiegend verschwunden und so richteten wir unsere Plätze in der Wechselzone ein. 

Das Schwimmen wurde erstmalig als „Rolling Start“ durchgeführt: jede/r konnte bei der Abholung der Startunterlagen angeben/aussuchen, in welcher Gruppe (= Farbe der Badekappe) er/sie starten würde… die schnellsten gingen um 09:00 ins Wasser: immer zwei AthletInnen zugleich, im Abstand von ca. 10 Sekunden, was natürlich dazu beitrug, dass es nicht das übliche „Hauen und Stechen“ eines Massenstarts gab! Allerdings war der Nachteil, dass man sich auch nicht Einschwimmen konnte, so dass es wortwörtlich „ins kalte Wasser“ ging…
Neo war erlaubt, aber so unvorbereitet in die „kühlen Fluten“ zu steigen, war dann doch ein kleiner Schock – Thorsten kam damit gut zurecht, ich brauchte einige Kraul-/Brust-Wechselzüge, bis ich meine Schnappatmung unter Kontrolle hatte und in einen Rhythmus kommen konnte. Thorsten stieg nach 35:29 Minuten aus dem Jade-Ems-Kanal, bei mir standen 43:24 Minuten auf der Uhr. 

Podium KerstinDie Wechsel aufs Rad erledigten wir recht zügig, aber der Weg mit dem Rad bis zur Aufstiegslinie zog sich reichlich hin, bevor wir unsere 5 Runden starten konnten. Den Streckenverlauf kannten wir beide aus vorigen Jahren und so konnten wir fokussiert fahren.
Auf den ersten beiden Runden habe ich Thorsten sogar „im Gegenverkehr“ ausmachen und anfeuern können und dann nochmals kurz vor Schluss. Unsere Wahrnehmung der „Wind-Gegebenheiten“ war etwas unterschiedlich: Thorsten fand, „dass der Wind immer da war“, während ich mich über die vorhandenen Rückenwind-Passagen gefreut und die Gegenwind-Passagen als nicht zu schlimm empfunden habe.
Die Renn-Einteilung auf dieser längeren Distanz über 90km ist immer etwas schwierig: man will nicht alle Körner verpulvern, damit beim Lauf auch noch etwas im Tank ist, aber doch genug Druck machen, damit ein vernünftiger Rad-Split (für den Coach!?) herauskommt. Thorsten war nach 2:40:35 wieder zurück, was ein 35-er Schnitt war, bei mir reichte es für gut 32km/h, so dass ich nach 2:55:52 den Wechsel zum Lauf machen konnte. 

Podium ThorstenErwartungsgemäß kam mir Thorsten bereits auf seinem „zweiten Rückweg“ vom Wendepunkt entgegen als ich gerade in meine erste Laufrunde ging: insgesamt galt es 4x von der Wechselzone weg über den Deich, dann am Deich entlang bis zum Wendepunkt, zurück, über den Deich zum Wendepunkt kurz vor Start/Ziel zu laufen.
Es gab also reichlich Gelegenheiten, sich gegenseitig aufzumuntern / anzufeuern und auch das übrige Feld im Blick zu behalten. Thorsten lief den Halbmarathon in sehr guten 1:28:32 und kam nach 4:44:59 als 15. des Gesamtfeldes ins Ziel. Bei mir verhinderte ein „Boxen-Stopp“ eine Zeit unter zwei Stunden, so dass ich mit einer Laufzeit von 2:01:35 nach insgesamt 5:40:53 als 10. der Gesamtwertung einlief. 

Im Rahmen der Landesmeisterschaften belegten sowohl Thorsten als auch ich den jeweils 2. Platz in unseren Altersklassen – und konnten im Rahmen der Siegerehrung unsere Silbermedaillen und Urkunden entgegennehmen, bevor wir uns – ziemlich geschafft - auf dem Heimweg machten. 

FinisherBesondere Erwähnung finden müssen unbedingt noch die tolle Organisation mit den vielen engagierten Helfern, insbesondere den fleißigen Kindern an den Verpflegungspunkten auf der Laufstrecke, die einen schon „aus der Ferne“ gefragt haben, ob man Wasser, Iso, Cola oder einen Schwamm möchte und sofort mit dem Gewünschten zur Stelle waren. Und auch dem „Einpeitscher mit dem Megaphon“, der zunächst am Wendepunkt der Radstrecke für gute Laune und Motivation sorgte und später unermüdlich alle Teilnehmer „am Ende des Deiches“ mit flotten Sprüchen auf den Rückweg der Laufrunde(n) schickte, gebührt ein großes Lob. Das Flair dieses Veranstaltung ist wirklich toll!

TVL-Mix Ligawettkampf in Salzgitter

Details
Kategorie: Triathlon
Veröffentlicht: 11. August 2023

von Kerstin

Nach Wochen des unbeständigen Wetters mit häufigen Schauern und doch „überschaubaren Temperaturen“, hatten wir bei unserem Liga-Wettkampf am Sonntag tatsächlich „Bilderbuchwetter“! Insgesamt 8 AthletInnen waren am Start und drei treue Fans waren mit angereist, um uns anzufeuern. Die Stimmung am Salzgitter-See war bereits bei unserer Ankunft sehr gut und die Vorbereitungen für den Check-in waren in der Gruppe schnell erledigt, so dass wir unsere Plätze in der Wechselzone einrichten konnten.
Aufgrund der großen Anzahl an Teilnehmenden (es gab einen Volks- & Sprinttriathlon, die Landesliga-Herren- & -Damen-Teams waren anwesend und dazu noch die 2. Bundesliga Nord) war die Wechselzone zum einen recht langgezogen und zum anderen reichlich voll. Am Rad durften nur Helm, Brille, Startnummer und Schuhe bleiben – der „Rest“ der Ausrüstung musste an einem zweiten Wechselplatz deponiert werden und dort war es ziemlich unübersichtlich… das würde spannend werden, wenn man aus dem Wasser kam.

Salzgitter001Apropos Wasser: die genaue Temperatur hatten wir nicht bekommen, aber Neos waren erlaubt – also, rein in die Pelle… nur Stephan hatte sich dagegen entschieden, weil er die gewonnene Zeit beim Schwimmen mit dem Ausziehen wieder verlieren würde!? Als es dann zum Eingewöhnen ins Wasser ging, stellte er fest, dass es „doch ziemlich kalt“ sei… aber zu spät – los ging’s es auf den Kurs um zwei Bojen, die ziemlich weit weg und klein erschienen.
Die Orientierung funktionierte eigentlich erstmal nur über die anderen Schwimmenden, in der Hoffnung, dass SIE wussten, wohin die Reise ging. Letztendlich funktionierte es und so kamen wir alle in der zu erwartenden Reihenfolge beim Schwimmausstieg an, um uns auf die Räder zu schwingen.

Der Radkurs führte in zwei Runden durch die nähere Umgebung und hatte einige kleinere „Dellen“ für uns inpetto – der Wind hielt sich in Grenzen und „zack“ war es schon wieder Zeit, den Kurs an der verbesserungswürdig ausgeschilderten Abzweigung wieder zu verlassen. 

Der Lauf durch die Wechselzone war wiederum anspruchsvoll, weil es einige Unebenheiten und Löcher gab – aber alle sind gut durchgekommen und konnten auf die abschließende Laufrunde um den See gehen. Wie schon auf der Radstrecke, tummelten sich auch hier noch/wieder viele MitstreiterInnen, die man überholen oder sich an sie „dranhängen“ konnte, bis man schließlich nach insgesamt ca. 1.5h im Ziel war – ok, manche von uns schneller, andere etwas langsamer. 

Salzgitter002

Aber jede/r hatte wieder alles gegeben: jede/r Einzelne wurde vom Team gebührend gefeiert!
Und unser Fanclub hat „ganze Arbeit“ geleistet und diverse Fotos und Videos gemacht. Es war ein schöner Sonntag mit unserem tollen Team!

Hier noch die „technischen Details“:

ErgenisseSalzgitter

  1. Silbersee-Triathlon in Stuhr – fast ein „Heimspiel“
  2. 19. Sparkassentriathlon Braunschweig
  3. Wasserstadt Triathlon Hannover - zwei Rookies berichten
  4. Indeland-Triathlon – am Ende nur noch froh, es ins Ziel geschafft zu haben…
  5. Einhorntriathlon
  6. Hölle von Q 2022
  7. Triathlon Buchholz 18.09.2022
  8. Triathlon Verbandliga Mix am 11.09.2022
  9. TVL Mix - Nordseeman Wilhelmshaven
  10. Triathlon Salzgitter

Seite 3 von 23

  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10

Kontakt

TSV Schwarme e.V. von 1907
Kirchstraße 51
27327 Schwarme

info@tsv-schwarme.de

Anfahrt:
Sportstätten

Navigation

News
Downloads
Aus dem Vorstand
Fussball
Handball
Ausdauersport
Tischtennis
Turnen

Folge uns

@tsv_schwarme
@tsvschwarme_fussball
@tsvschwarme_handballdamen
@kleeblattultra_schwarme
@tsvschwarme_ausdauer

Impressum
Haftung
Datenschutz

Startseite
Logo image

© 2026 www.ausdauersport-schwarme.de