Besucherzähler  

Heute 11

Gestern 23

Woche 93

Monat 518

Insgesamt 34402

Aktuell sind 28 Gäste und keine Mitglieder online

   

 

 

Ein Beitrag von Daniel Wildförster vom Grün-Weiss Wuppertal.

 

Zwischen 12 und 15 Euro Mitgliedsbeitrag pro Spieler zahlen Eltern für ihre
Kinder an einen Verein (nicht an den Trainer!) im Monat.
Was bekommen über 94% der Kinder und Eltern dafür?
Meistens (wenn sie Glück haben) einen engagierten Trainer für umsonst.
Dieser plant (nicht für sich) Trainingseinheiten, Freundschaftsspiele, Turniere,
Ausflüge und ist auch Ansprechpartner für Eltern und Kinder, wo es nicht nur
um Fußball geht.

Das Traning (mindestens 1x in der Woche) besteht nicht nur aus 90 Minuten,
sondern Vorbereitung im Kopf, Anfahrt, Aufbau, Training, Abbau, Gespräche,
Nacharbeit, Abfahrt. Ich -beispielsweise- baue 1 Std. vor Beginn auf ... andere
Trainer hetzen schnell von der Arbeit zum Platz, damit sie es überhaupt zum
Traninigsbeginn pünktlich schaffen...
Das ganze im Schnitt 1x in der Woche. Netto 90 Minuten, Brutto 4 Stunden.
("Ich" als Beispiel... 15:00 Uhr los, 19:00 Uhr @home) Andere haben das 3x
die Woche.

Hat man ein großes Netzwerk an Trainer anderer Vereine (Telefonieren, eMail,
WhatsApp, Brieftaube) und rechnet noch soziale Netzwerke hinzu, sind es noch
mehr Stunden in der Woche. Gut, muss ja nicht jeder machen, aber nur so
funktioniert ein ordentliches Netzwerk! Durch dieses Netzwerk entstehen
Freundschaftsspiele, Testspiele, Turniere, um den Kindern Fußball zu bieten,
die Ausbildung voran zu treiben und Erlebnisse zu schaffen.

Wenn es "gut" läuft, hat man neben den Pflichtspielen am Samstag/Sonntag,
mindestens noch 3-4 Testspiele oder ein Turnier im Monat.

Das alles ist für Eltern spielender Kinder in einem Fußballverein für 12 bis 15€
im Monat ein Schnäppchen.

Die Motivation der Trainer von wegen -WARUM MACH ICH DAS?- sind von Trainer
zu Trainer unterschiedlich:
Es gibt den Trainerpapa
den Hobbytrainer
den Herzbluttrainer
den Erfolgstrainer
den sozial engagierten Trainer ohne eigenes spielendes Kind
und, und und ....

Doch alle haben eines gemeinsam! Sie machen es EHRENAMTLICH und mit Herzblut.
Was ehrenamtlich bedeutet? (für die, die es nicht wissen...)
Ehrenamt = sich für etwas engagieren ohne Bezahlung.
Wie schon geschrieben, die Motivationen sind unterschiedlich.

Manche Trainer erhalten eine "Aufwandsentschädigung" vom Verein, die so gering
ist, dass diese gerade mal für die Patrone im Drucker reicht. Trainer, die diesen
"Job" nur wegen einer Aufwandsentschädigung machen, sind finanziell motiviert
(jedem das Seine). Andere bekommen 0,0€. Summasumarum zahlen alle drauf.
Nicht nur finanziell, sondern auch zeitlich. Die eigene Familie kommt zu kurz.
Freunde müssen ausgeladen werden, weil doch ein Turnier ist. Der Grill bleibt
kalt, weil ein Pflichtspiel ansteht. Einkaufen abends ab 20:00 Uhr. Die eigene
Wäsche muss warten, weil die Trikots in der Maschine ihre Runden drehen,
usw. usw. usw.

Jetzt kommen die Eltern ins Spiel!
Na und! Ihr müsst das doch nicht alles machen. Selber Schuld!

Tja, liebe Eltern! Wenn nicht wir, wer dann?

Und das Schärfste ist:
Wenn Eltern viel erwarten und an einem Turniertag absagen, weil man doch
bei heißem Wetter schwimmen gehen will....

"Trainingsmaterial" vergisst und sich wundert, warum ein Kind nicht mittrainieren
darf...

Sich über zu wenig Einsatzzeiten bei einem Spiel beschweren (alles hat einen Sinn) ...

Eltern ja die besseren organisatorischen Talente sind, aber beim Aufbau oder
ähnliches plötzlich auf Toilette müssen...

Eltern sich über eine Aufstellung beim Spiel wundern, weil sie ja doch die
besseren Trainer sind...

Trainer Turniere absagen müssen, weil Eltern feststellen: "Ups, ist Einschulung".

Liebe Eltern....
Danke, dass ihr da seid. Ohne Eltern keine Kinder. Aber, die Entscheidung euer
Kind beim Verein anzumelden hat für euch unterschiedliche Gründe:

Hauptsache beschäftigt
Soziale Integration
Fußball lernen
Charakter stärken
Selbstvertrauen tanken
keine Playstation zu Hause
Ruhe
oder, oder, oder ...

Bitte lernt euch dem Vereinsleben anzupassen, Entscheidungen des Trainers zu
akzeptieren, zugesagte Termine einzuhalten. Das alles kann doch für eine "Gebühr"
von 12 - 15€ im Monat nicht so schwer sein?! Vielleicht liegt da aber der Hase im
Pfeffer? Was wäre, wenn der Beitrag 200 Euro kosten würde? Mehr Disziplin,
weil mehr bezahlt wird? "Kind, benehme dich, schließlich kostet uns das 200€ im
Monat". "Sei fleißig beim Training, denn schließlich kostet das viel Geld". "Du musst
da hin, weil ich das bezahlt habe".

Ich persönlich engagiere mich nicht nur für "meine Spieler" und meinem Verein,
sondern bin auch ein Beobachter und Zuhörer.

Oft rattert das Handy . >>neue Nachricht>> Hi, ........, hast du schon gehört,
dass .....
>>neue Nachricht<< Hab die Schnauze voll. Kotzt mich alles an ...
>>neue Nachricht<< Turnierabruch in ...
Bei über 80% der "schlechten" Nachrichten spielen die Eltern eine Rolle.

Ich liebe diesen "Job"!!! Und die, die ich kenne, ebenfalls. Bitte behandelt meine
Trainerkollegen nicht wie eure Angestellten oder als Dienstleister des Vereins.
Wir sind für eure Kinder da! So wie Eltern das Beste für ihre Kinder wollen,
wollen wir auch das Beste für die Kinder geben. Mal klappt es gut, mal weniger
gut..... wie bei euch.

Ich schreibe das alles nicht, weil ich mit meinen Eltern unzufrieden bin (ich bin
voll zufrieden), sondern möchte Andere mal zum Nachdenken anregen. Ich würde
mich auch mal freuen, wenn Eltern öffentlich "meckern", anstatt hinter
vorgehaltener Hand am Spielfeldrand. Kritik ist gut und regt zum Lernen an.

TSV Stein im Winter

Sportplatz im Winter

Die meisten Sportler trainieren jetzt in der Halle. Der Sportplatz hat Pause:)

 

 

 

 

 

Emma und LuisaEmma und Luisa waren die fleißigen Helferinnen, die am Sonntag den 27.11.16 den Verkauf in der Halle übernahmen. Unsere U14 und die U13 Fussballer hatten je ein Tunier in der Schwarmer Turnhalle, das von unserem Jugendleiter Björn Fischer geleitet wurde. Ein Tunier war ohne Schwarmer Beteiligung.

HallentunierNov.2016Kuchen

 

 

HallentunierU14 Nov.2016

 

 

 

Ehrenamt im Rampenlicht

Die "Sterne des Sports" zeichnen besonderes, über den Sport hinausgehendes Engagement aus. Seit 2004 schreiben die Volksbanken und Raiffeisenbanken gemeinsam mit dem DOSB den Wettbewerb aus, um den unermüdlich in Sportvereinen tätigen Ehrenamtlichen die Anerkennung zu verschaffen, die sie verdienen. Inzwischen gelten die "Sterne des Sports" als wichtigster Breitensportpreis Deutschlands.

Der TSV Schwarme hat sich in diesem Jahr bei "Sterne des Sports" bei der Volksbank Schwarme/Sulingen beworben und auch gewonnen. Wir haben für unsere Mappe, in der wir unsere "Jugendfreizeit" vorstellten, einen Geldpreis von 500.-€ gewonnen. Herzlichen Dank an die Volksbank Sulingen dafür. Bei der Übergabe war von der Jury Inge Schmidt-Grabia und Frau Daulsberg von der Volksbank Sulingen( leider nicht auf dem Bild) und der Geschäftsstellenleiter Dieter Hustedt dabei. Vom TSV bedankten sich Nadine Stüve und Inge Fischer stellvertretend für die ganzen ehrenamtlichen Betreuer und Orga-Teams der vergangenen 20 Jahre. Ohne unsere Ehrenamtlichen wäre das nicht möglich gewesen. Unten eine kleine "Kostprobe" unserer Bewerbungsmappe.

 

Sterne des Sports 2016 003

 

20 Jahre Kinder- und Jugendfreizeit mit dem TSV Schwarme

Alles begann damit, dass die Fußballer mit dem damaligen Spartenleiter Lüder Meyer zum Saisonabschluss mit den Kids etwas unternehmen wollten. So fuhr der TSV 1996 erstmals zum Zelten nach Otterndorf. Nach 2 Jahren, wovon ein Wochenende komplett verregnet war, wurde ein neues Ziel gesucht. So ging es ab 1998 nach Haren ins Emsland zum Freizeitzentrum Schloss Dankern. Mittlerweile waren nicht nur die Fußballer, sondern auch die Kinder und Jugendlichen aller Sparten des TSV dabei.

Das war dann auch für die nächsten 11 Jahre (jährlich) das Ziel. Seit 2010 findet die Freizeit im Rhythmus von 2 Jahren statt. Im Jahr 2014 wurde ein neues Ziel gesucht und mit dem Südseecamp in der Lüneburger Heide gefunden. Im 20. Jahr geht es nun 2016 wieder in das altbewährte Schloss Dankern.

Ziel dieses zusätzlichen Freizeitangebotes ist es, die Kinder außerhalb des normalen Sportbetriebes zusammen zu bringen und ihnen ergänzend ein Freizeitangebot mit Spaß und Spiel anzubieten. Kurzfristig hoffen wir, dass die Mannschaften einen besseren Zusammenhalt finden. Mittelfristig möchten wir damit die Verbundenheit zum Verein vertiefen und langfristig hoffen wir, dass die Kinder als Erwachsende Verantwortung im Verein übernehmen.

Die Jugendfreizeit fördert den Zusammenhalt im Verein zwischen den einzelnen Sportarten, die aus allen Sparten und Altersgruppen kommen. Die Kinder sind in kleinen Gruppen in Häusern mit einem Betreuer untergebracht und organisieren den Tischdienst, und das Aufräumen selbst.

Es gibt klare Regeln und Pflichten, wie sie für jedes gemeinschaftliche Zusammenleben wichtig sind.

Bei den Gruppenunternehmungen und den gemeinsamen Mahlzeiten lernen sich die Teilnehmer intensiver kennen. Durch das Verhalten in der Gruppe sowie das Erkennen gemeinsamer Interessen können vorherige Spannungen abgebaut und sogar neue Freundschaften geschlossen werden. Teilnehmer, die im Alltag isoliert sind, weil sie vielleicht sozial benachteiligt, einen Migrationshintergrund haben oder gehandicapt sind, werden durch die gemeinsamen Aktivitäten in die Gruppe integriert. Es lernen sich die unterschiedlichen Altersgruppen (von 6 bis 18 Jahren) besser kennen. Die Größeren passen auf die Kleineren auf und stärken damit ihr Verantwortungsbewusstsein. Sie lernen wichtige soziale Eigenschaften wie Rücksichtnahme und stärken dadurch auch das eigene Selbstbewusstsein. Besonders die älteren Teilnehmer sind sehr hilfsbereit und zuvorkommend den jüngeren Teilnehmern gegenüber. Die kleineren Kinder sind zum Teil zum ersten Mal ein Wochenende alleine ohne ihre Eltern unterwegs. Durch die Rücksichtnahme der Größeren bauen sich bei den Kleineren Vorurteile und Ängste ab und sie entwickeln ihre Selbstständigkeit. In unserer Gemeinschaft leben auch behinderte und benachteiligte Kinder.

Bei der letzten Jugendfreizeit z.B. waren ein körperbehindertes Kind, ein entwicklungsverzögertes Kind und einige ADHS Kinder dabei, die sich gut in der Gruppe integriert haben. Die Mannschaften profitieren jedes Mal aufs Neue von der Jugendfreizeit, da das miteinander sehr viel vertrauter ist.

So lehrt eine Jugendfreizeit auch für das spätere Leben wichtige Kompetenzen wie Selbstbewusstsein, Toleranz, Verständnis und Verantwortungsbewusstsein.

Von anderen Vereinen aus Schwarme leihen wir uns regelmäßig Stühle und Tische und andere Ausstattung aus. Das Miteinander und die Hilfsbereitschaft funktioniert auch hier hervorragend. Im Schwarme gibt es einen Zusammenschluss aller Vereine, auch Tandem genannt. Hier werden Termine abgesprochen und am 4. Advent wird jährlich ein Weihnachtsmarkt gemeinsam veranstaltet. Durch die gemeinsamen Ziele haben die Vereine ein gutes Verhältnis.

 

 

 am Freitag, den 18. November 2016

Preisdoppelkopf im Gasthaus zur Post

Beginn: 19:30 Uhr

Jeder Teilnehmer erhält einen Preis.

Es werden nur Fleischpreise ausgespielt, der erste Preis ist z.B. ein Schinken.

Eingeladen sind alle TSV Mitglieder sowie Freunde des Sportvereins.

Erstmalig gibt es wer möchte, vorab von 18:30 -19.30 Uhr ein Knipp- Essen (satt) zum Selbstkostenpreis von 6,50 €.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Auf eine gute Beteiligung freut sich der

TSV Schwarme

   
© ALLROUNDER