von Kerstin Screenshot 20260301 194032 Garmin Connect

Nach dem langen Winter, der uns mit Schnee und Eis häufig vor größere Herausforderungen bezüglich des Freiluft-Trainings gestellt hatte, fand der traditionelle Cross-Duathlon in Wolfsburg (wieder einmal) bei sonnigem Wetter statt und in diesem Jahr waren sogar die Temperaturen fast frühlingshaft! 

Leider war ich als einzige Athletin aus Schwarme am Start und so machte ich mich alleine um kurz nach sieben auf den Weg: von meinem Wohnort an der Aller in die Autostadt an der Aller – quasi „nur“ ca. 156km den Fluss „entlang“.

Da ich bereits zum dritten Mal in Folge am Start war, gingen die Vorbereitungen recht flüssig von der Hand und die Wettkampfbesprechung brachte keine „Überraschungen“ – pünktlich um 10:30 Uhr fiel der Startschuss für den ersten Lauf über 5,4 km, der in drei Runden zu absolvieren war. Nachdem ich Ende letzten Jahres mit einigen gesundheitlichen Herausforderungen zu kämpfen gehabt hatte, es aber im (Lauf-) Training zuletzt wieder ganz gut gelaufen war, hoffte ich natürlich, dass auch der heutige Wettkampf „vernünftig“ verlaufen würde… und das tat er: nachdem der erste Kilometer etwas „zu schnell“ gewesen war, lief ich die übrigen Abschnitte des ersten Laufes sehr konstant mit einer Pace zwischen 5:21 bis 5:36 pro km – insgesamt brauchte ich 27:53 und war damit sehr zufrieden.

Auf dem Rad galt es auch 3 Runden zu fahren: zunächst raus aus der Wechselzone und dann gleich in einen ersten Anstieg und dann abwechselnd flach, hoch und runter durch den Wald – die Strecke war teilweise befestigt, zum Teil aber auch durch das Schneewetter von vor ein paar Tagen etwas „schwammig“ – aber alles in allem definitiv gut zu fahren und nach 46:38 war ich wieder zurück in der Wechselzone.

20260301 123153Wie zu erwarten war, fiel das Laufen nach dem „Rad-Geballer“ nicht mehr ganz so leicht, aber immerhin doch zügiger als ich erwartet/befürchtet hatte: Die km-Zeiten lagen wiederum relativ konstant um die 5:35 pro km und so war ich nach 29:17 für den zweiten Lauf und insgesamt 1:47:28 im Ziel. Das war zwar etwas mehr als 5 Minuten langsamer als noch in 2024, aber man wird halt nicht jünger.

In der Umkleide herrschte allgemeine Euphorie bei den anwesenden Teilnehmerinnen: leider waren insgesamt nur 16 Frauen am Start gewesen, aber immerhin gab es in vier Altersklassen ein komplettes Podium! In der AK W55 waren wir lediglich 87 Sekunden auseinander – und als älteste weibliche Athletin belegte ich den dritten Platz in der Altersklasse und kam insgesamt mit einem neunten Platz immerhin noch in die „Top 10“. 

Nach dem Duschen gab’s ein Stück Kuchen vom tollen Büffet und noch ein wenig Austausch mit anderen Athletinnen und nach der Siegerehrung noch eine Tombola, bei der ich sogar noch einen Preis bekommen habe – ein schöner Sonntagsausflug! 

Ergebnisse gibt’s hier: https://my.raceresult.com/371265/