Besucherzähler  

Heute 14

Gestern 18

Woche 210

Monat 533

Insgesamt 26326

Aktuell sind 34 Gäste und keine Mitglieder online

   

 

 

Ehrenamt im Rampenlicht

Die "Sterne des Sports" zeichnen besonderes, über den Sport hinausgehendes Engagement aus. Seit 2004 schreiben die Volksbanken und Raiffeisenbanken gemeinsam mit dem DOSB den Wettbewerb aus, um den unermüdlich in Sportvereinen tätigen Ehrenamtlichen die Anerkennung zu verschaffen, die sie verdienen. Inzwischen gelten die "Sterne des Sports" als wichtigster Breitensportpreis Deutschlands.

Der TSV Schwarme hat sich in diesem Jahr bei "Sterne des Sports" bei der Volksbank Schwarme/Sulingen beworben und auch gewonnen. Wir haben für unsere Mappe, in der wir unsere "Jugendfreizeit" vorstellten, einen Geldpreis von 500.-€ gewonnen. Herzlichen Dank an die Volksbank Sulingen dafür. Bei der Übergabe war von der Jury Inge Schmidt-Grabia und Frau Daulsberg von der Volksbank Sulingen( leider nicht auf dem Bild) und der Geschäftsstellenleiter Dieter Hustedt dabei. Vom TSV bedankten sich Nadine Stüve und Inge Fischer stellvertretend für die ganzen ehrenamtlichen Betreuer und Orga-Teams der vergangenen 20 Jahre. Ohne unsere Ehrenamtlichen wäre das nicht möglich gewesen. Unten eine kleine "Kostprobe" unserer Bewerbungsmappe.

 

Sterne des Sports 2016 003

 

20 Jahre Kinder- und Jugendfreizeit mit dem TSV Schwarme

Alles begann damit, dass die Fußballer mit dem damaligen Spartenleiter Lüder Meyer zum Saisonabschluss mit den Kids etwas unternehmen wollten. So fuhr der TSV 1996 erstmals zum Zelten nach Otterndorf. Nach 2 Jahren, wovon ein Wochenende komplett verregnet war, wurde ein neues Ziel gesucht. So ging es ab 1998 nach Haren ins Emsland zum Freizeitzentrum Schloss Dankern. Mittlerweile waren nicht nur die Fußballer, sondern auch die Kinder und Jugendlichen aller Sparten des TSV dabei.

Das war dann auch für die nächsten 11 Jahre (jährlich) das Ziel. Seit 2010 findet die Freizeit im Rhythmus von 2 Jahren statt. Im Jahr 2014 wurde ein neues Ziel gesucht und mit dem Südseecamp in der Lüneburger Heide gefunden. Im 20. Jahr geht es nun 2016 wieder in das altbewährte Schloss Dankern.

Ziel dieses zusätzlichen Freizeitangebotes ist es, die Kinder außerhalb des normalen Sportbetriebes zusammen zu bringen und ihnen ergänzend ein Freizeitangebot mit Spaß und Spiel anzubieten. Kurzfristig hoffen wir, dass die Mannschaften einen besseren Zusammenhalt finden. Mittelfristig möchten wir damit die Verbundenheit zum Verein vertiefen und langfristig hoffen wir, dass die Kinder als Erwachsende Verantwortung im Verein übernehmen.

Die Jugendfreizeit fördert den Zusammenhalt im Verein zwischen den einzelnen Sportarten, die aus allen Sparten und Altersgruppen kommen. Die Kinder sind in kleinen Gruppen in Häusern mit einem Betreuer untergebracht und organisieren den Tischdienst, und das Aufräumen selbst.

Es gibt klare Regeln und Pflichten, wie sie für jedes gemeinschaftliche Zusammenleben wichtig sind.

Bei den Gruppenunternehmungen und den gemeinsamen Mahlzeiten lernen sich die Teilnehmer intensiver kennen. Durch das Verhalten in der Gruppe sowie das Erkennen gemeinsamer Interessen können vorherige Spannungen abgebaut und sogar neue Freundschaften geschlossen werden. Teilnehmer, die im Alltag isoliert sind, weil sie vielleicht sozial benachteiligt, einen Migrationshintergrund haben oder gehandicapt sind, werden durch die gemeinsamen Aktivitäten in die Gruppe integriert. Es lernen sich die unterschiedlichen Altersgruppen (von 6 bis 18 Jahren) besser kennen. Die Größeren passen auf die Kleineren auf und stärken damit ihr Verantwortungsbewusstsein. Sie lernen wichtige soziale Eigenschaften wie Rücksichtnahme und stärken dadurch auch das eigene Selbstbewusstsein. Besonders die älteren Teilnehmer sind sehr hilfsbereit und zuvorkommend den jüngeren Teilnehmern gegenüber. Die kleineren Kinder sind zum Teil zum ersten Mal ein Wochenende alleine ohne ihre Eltern unterwegs. Durch die Rücksichtnahme der Größeren bauen sich bei den Kleineren Vorurteile und Ängste ab und sie entwickeln ihre Selbstständigkeit. In unserer Gemeinschaft leben auch behinderte und benachteiligte Kinder.

Bei der letzten Jugendfreizeit z.B. waren ein körperbehindertes Kind, ein entwicklungsverzögertes Kind und einige ADHS Kinder dabei, die sich gut in der Gruppe integriert haben. Die Mannschaften profitieren jedes Mal aufs Neue von der Jugendfreizeit, da das miteinander sehr viel vertrauter ist.

So lehrt eine Jugendfreizeit auch für das spätere Leben wichtige Kompetenzen wie Selbstbewusstsein, Toleranz, Verständnis und Verantwortungsbewusstsein.

Von anderen Vereinen aus Schwarme leihen wir uns regelmäßig Stühle und Tische und andere Ausstattung aus. Das Miteinander und die Hilfsbereitschaft funktioniert auch hier hervorragend. Im Schwarme gibt es einen Zusammenschluss aller Vereine, auch Tandem genannt. Hier werden Termine abgesprochen und am 4. Advent wird jährlich ein Weihnachtsmarkt gemeinsam veranstaltet. Durch die gemeinsamen Ziele haben die Vereine ein gutes Verhältnis.

 

 

 am Freitag, den 18. November 2016

Preisdoppelkopf im Gasthaus zur Post

Beginn: 19:30 Uhr

Jeder Teilnehmer erhält einen Preis.

Es werden nur Fleischpreise ausgespielt, der erste Preis ist z.B. ein Schinken.

Eingeladen sind alle TSV Mitglieder sowie Freunde des Sportvereins.

Erstmalig gibt es wer möchte, vorab von 18:30 -19.30 Uhr ein Knipp- Essen (satt) zum Selbstkostenpreis von 6,50 €.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Auf eine gute Beteiligung freut sich der

TSV Schwarme

fitfunErntefestumzug 11. Sept. 16 22

Erntefest2016 011

Erntefest2016 009

Auch in diesem Jahr haben sich unsere Fit & Fun Damen wieder ein tolles Outfit für den Umzug einfallen lassen. Unter dem Motto Frau & Mann waren sahen Sie klasse aus. 

Erntefestumzug 11. Sept. 16 5

Erntefest2016 013

Erntefest2016 016

Erntefest2016 017

Unsere 2. Herren war kreativ, "mit 24 Spielen - 178 Toren - geht das noch mit rechten Dingen zu"

sah man Ihnen den Spaß an dem Umzug an. Toller Wagen - tolle Kostüme!!

 

Erntefest2016 024

Erntefest2016 025

Erntefest2016 026

Erntefest2016 027

Und unsere Handball Damen heben ab - übrigens zu Recht - klasse Idee - klasse Outfit - klasse Damen!!

 



Letzte Woche hatte ich mich kurzfristig entschlossen mit Kai-Uwe und Jörg in Bremerhaven die „Tour de Watt" über 155km mitzumachen. Für Kai-Uwe war das die Vorbereitungstour für die große Weserrunde über 300km. Da die „Tour de Watt" so viel Spaß gemacht hat, hatte ich mich am gleichen Tag noch für die Große Weserrunde angemeldet (letzter Nachmeldetag).

Ralf und Kai Uwe

Am Freitag um 15.30Uhr haben Kai-Uwe und ich uns auf dem Weg nach Rinteln gemacht, da wir das Rundum-Sorglos-Paket gebucht hatten und noch zur Pastaparty wollten. Da trafen wir Thomas (Thomas1) mit seinem Kumpel Thomas (Thomas2). Thomas1 hatten wir bei der „Tour de Watt" kennengelernt. Auf der Pastaparty sind wir über einige wichtige Details aufgeklärt worden z.B. dass die Tour schlecht ausgeschildert ist und das es ohne Navigation sehr schwer ist sich zu Recht zu finden.
Ein wichtiger Hinweis war, dass ab 255km die meisten Höhenmeter auf eine Strecke von 30km zu bewältigen waren.
Samstag 4.15 Uhr der Wecker klingelt. Sachen gepackt, Rennräder aus dem Auto geholt und ab auf dem Rennrad mit Beleuchtung zum Startziel Punkt zur Registrierung. Schnell noch ein Brötchen und ein kleines Getränk und hin zum Start. Mit ca. 60 Rädern alle mit Beleuchtung standen wir bereit zur Abfahrt. Um 5.30 Uhr ging es los. Übermotiviert wurde gleich ein Tempo von ca. 34km/h vorgelegt, welches man von 80km Touren kennt und das bei Dunkelheit mit blinkenden und beleuchteten Rädern im Pulk, was ein ganz neue Erfahrung war.
Nach gut 50km hatten wir die erste Verpflegung erreicht. Uns war klar, dass es in dem Tempo nicht weiter gehen sollte, da der Tag noch lang war und die Höhenmeter ab Kilometer 255 geduldig auf uns warten. Bei einen schönen zweiten Frühstück hatten wir uns mit Thomas1 und Thomas2 abgesprochen, dass wir zu viert die Tour fortsetzen wollten. Zudem waren die beiden mit einer super Navigation ausgerüstet, was uns die Sache erheblich erleichterte.
Bei den nächsten beiden Verpflegungen sind wir nur kurz angehalten um Trinkflaschen aufzufüllen und uns kurz an die Fließe zu stellen. Um ca. 12.00Uhr, nach 161km hatten wir Hannoversch-Münden erreicht. Hier gab es vollwertiges Nudelgericht und reichhaltig an Getränken. Nach ca. ½ Stunde sind wir auf der anderen Seite der Weser wieder Richtung Rinteln gefahren.

Als wir bei ca. 220km waren und ich innerlich gegrübelt hatte „wie Toll doch alles klappt", passierte es... plötzlicher Druckverlust auf dem Hinterrad. Ich bin sofort angehalten, um auf keinen Fall den Mantel zu beschädigen. Dank der Hilfe von Kai-Uwe und einer Druckpatrone von Thomas1 war der Reifenschaden in 5 Minuten erledigt und wir konnten weiterfahren.
Bei 250km war die letzte Verpflegungsstation. Nochmal gestärkt mit einer schönen Gulaschsuppe und selbst gemixte Gel-Cocktails in den Trinkflaschen ging es auf die letzte Etappe. Jetzt waren die berüchtigten Rampen angesagt, wo der Großteil der Höhenmeter sich auf 30km verteilten. Wir sind zusammen mit einer Bielefelder Truppe losgefahren. An den steilen Anstiegen ging das Feld dann doch ganz schön auseinander. Die Schnelleren haben oben gewartet bis das Feld wieder vereint war. Allerdings mußte ich feststellen, dass mein Hinterradreifen einen schleichenden Plattfuß hatte. Da es aber nur ein leichter Luftverlust war und es nur noch ca. 30km waren, entschloss ich mich noch einmal Nachzupumpen. Im Nachhinein muss ich sagen, es wäre besser gewesen den Schlauch erneut zu wechseln, da ich 5-6 mal nachpumpen musste.
Als wir die Anstiege hinter uns hatten und noch ca. 25km vor uns, haben wir nochmal alles rausgehauen, was richtig Spaß gemacht hat. Mit ca. 32-35 km/h im Schnitt haben wir mit der Bielefelder Truppe den Rest bewältigt und waren im hellen um 19:40 Uhr am Startziel Punkt.
Nach 316km 2624 Höhenmeter in 11:15:04 Std. reiner Fahrtzeit, was ein Durchschnitt von 28,1km/h ausmacht und eine Gesamtzeit inkl. Pausen von 14:10 Std. haben wir hochzufrieden den Gang zum Abendessen angetreten. Es war eine tolle Veranstaltung, ein super Wetter und eine tolle Gruppe mit der wir gefahren sind.
Ohne Thomas1 und Thomas2 wären wir wahrscheinlich in Kassel gelandet...